Diese einfache und schmerzlose Untersuchung wird in den ersten drei Tagen nach der Geburt durchgeführt. Ob das Baby wach ist oder gerade schläft, spielt bei dem Test keine Rolle: Zuerst überprüft der Arzt die natürlichen Reaktionen des Innenohrs auf Schallreize, die so genannten otoakustischen Emissionen. Dazu wird eine winzige Sonde – ausgestattet mit einem Lautsprecher und einem hochsensiblen Mikrofon – in den Gehörgang eingeführt. Reagiert das Innenohr nicht auf den Schallreiz, werden weitere Tests durchgeführt. Die Kosten für das Hörscreening übernimmt natürlich Ihre IKK! Sollte das Baby tatsächlich ein Hör-Handicap haben, beraten Eltern gemeinsam mit HNO- und Kinderärzten, welche Therapie sinnvoll ist und wann eine Hör- und Spracherziehung beginnen sollte. Wollen Sie mehr zum Hörscreening bei Neugeborenen wissen? Ihr Kundenberater hat immer ein offenes Ohr für Sie.
Übrigens: Auch bei den weiteren Früherkennungsuntersuchungen wird das Hörvermögen der Kleinen immer wieder überprüft. Denn auch später kann das Gehör beeinträchtigt werden, beispielsweise durch eine Mittelohrentzündung oder andere Infektionskrankheiten.