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Beauty-Tipps für jeden Sommer-Typ

Faul am Strand, neugierig auf Städte oder lieber im eigenen Garten die Pflanzen pflegen. Lesen Sie die besten Tipps, wie Sie immer top-gepflegt bleiben und sich am besten entspannen.

Im Sommer zeigt die Natur alles, was sie hat: Die Sonne ist stark, die Pflanzen stehen in voller Blüte, die Tage sind lang und hell. Für viele Menschen ist der Sommer die schönste Zeit im Jahr – auch weil sie Urlaub haben. Ob Sie etwas für Ihre Sinne tun oder Ihren Körper trainieren wollen - jetzt haben Sie die Zeit und den Raum dazu. Bei allen Aktivitäten gilt: Raus aus stickigen Büros und Häusern. Draußen gibt es schöneres zu entdecken. Die Sonne stärkt den Kreislauf und bringt den Körper in Schwung. Achten Sie aber unbedingt auf den richtigen Sonnenschutz. Denn alle Hautkrebsarten werden auf übermäßige UV-Strahlung zurückgeführt.

Gut geschützt am Strand

Warmer Wind streicht über die Haut. Das Wasser glitzert in der Sonne. Und die Füße versinken im weichen Sand – so könnten Sie immer weitergehen. Bevor Sie sich aber den Naturelementen aussetzen, bereiten Sie Haut und Füße vor: Entfernen Sie, am besten schon am Heimatort die Hornhaut, in dem Sie sich beim Duschen mal ein ganz besonderes Peeling gönnen: Am ganzen Körper mit Salz abreiben. Das entfernt außerdem Giftstoffe, die über die Haut ausgeschieden werden, und regt den Stoffwechsel an. Auch am Urlaubsort ist so ein Peeling sehr entspannend. Da die Haut tagsüber von der Sonne und dem Sand gereizt wird, abends einfach Zucker und Olivenöl mischen und damit die Haut sanft abreiben.

Makellose Beine - hat kaum jemand, trösten Sie sich. Cellulite am Bein glättet sich aber, wenn Sie regelmäßig mit einer Bürste in kreisenden Bewegungen den Oberschenkel massieren. Das lässt sich auch prima am Strand bewältigen. Planen Sie danach einen mindestens 30minütigen Strandspaziergang ein. Das geht auch wassertretend im Meer: Die Beine sollten dabei ungefähr bis zum Knie im Wasser sein. Das regt den Kreislauf und die Durchblutung an. Ganz wichtig dabei: Vorher wasserfesten hohen Sonnschutz (ab Lichtschutzfaktor 20) auf die Beine auftragen, denn das Wasser reflektiert die Sonne.

Pflege und Schutz für den Kopf

Nicht nur Ihre Haut, auch die Haare brauchen Schutz und Pflege. Farbpigmente verblassen durch die Kombination aus Sonne und Meerwasser, die Leuchtkraft geht verloren. Es gibt bestimmte Shampoos und Kuren, die einen Sonnenfilter (zum Beispiel Grüne-Tee-Extrakte) enthalten. Am besten wirkt, wenn Sie die Haare durch ein Tuch oder einen Hut bedecken. Das schützt auch gegen einen Sonnenstich, der sich durch Kopfschmerzen und Übelkeit am Abend bemerkbar macht.

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Sightseeing für Städtereisende

Vor Ihnen ist keine Sehenswürdigkeit sicher: Museen, Architektur, Märkte und neue Läden entdecken – das finden Sie herrlich. Dann sollten Sie beim Kofferpacken besonders aufpassen. Immer zu viel Gepäck, riesige schwere Koffer - machen besonders Reisen mit wechselnden Feriendomizilen zur Qual! Ebenso wenig reisetauglich ist es, viele kleine Gepäckstücke mitzunehmen. Das bringt unübersichtlichen Aufwand und unnötiges Geschleppe. Ideal reisen Sie nur mit Handgepäck, erstaunlich wenig - und dennoch ist alles Nötige dabei! Der Vorteil: Wenig Gepäck macht frei im Kopf. Gerade für Städtetrips, etwa mit Bus oder Bahn, gilt deshalb, nur so viel einzupacken, dass Sie:

  • den Rucksack oder die Tasche weit über den Kopf heben können, um ihn auf einem Busdach oder im Gepäcknetz unterzubringen.
  • das Gepäck mit einer Hand vom Boden aufheben können, wenn Sie in der anderen Hand etwas haben, was Sie nicht loslassen wollen (zum Beispiel die Kamera oder den Reisepass).

Haben Sie also ruhig den Mut zu weniger Gepäck. Unerlässlich für Städtetrips sind:

  • bequeme Sandalen, mit denen sie stundenlang über Pflaster und Museenböden laufen können, ohne abends Blasen pflegen zu müssen.
  • Kleidung aus Leinenstoffen. Sie ist leicht und sieht gut aus.
  • Leichte Sommerkleider und Bermudas, Fleece-Pulli und und Trekkinghose sind zwar nicht elegant für die europäische Großstadt, aber praktisch. Vorteil: Sie wiegen wenig und sind schmutzunempfindlich.
  • Praktisch ist ein Sarong. Der passt in jede Tasche. Beim Tempel- oder Kirchenbesuch können Sie ihn um die Bermudas, den kurzen Rock oder die nackten Arme schlingen. Unterwegs dient er als Picknick-, im Flugzeug als Wärmedecke.

Machen Sie mal ne Pause

Zwischen Museumsbesuch und Shoppingtour sollten Sie immer wieder mal entspannen. Legen Sie irgendwo die Beine hoch und Schließen Sie für fünf Minuten die Augen. Das entlastet die Gelenke. Der Kopf kann die vielen neuen Eindrücke des Trips besser speichern. Ein Cafebesuch gehört immer zum Sightseeing. Auch wenn es Ihnen spanisch vorkommt: Trinken Sie dort lieber etwas Warmes. Kalte Getränke regen die Wärmeproduktion im Körper an - Ihnen wird noch wärmer. Erhält der Magen hingegen heiße Getränke und Speisen, fährt er die Wärmeproduktion durch die zusätzliche Erwärmung von innen runter. Daher gönnen sich die Einheimischen in arabischen Ländern auch öfters einen Pfefferminztee. Übrigens macht Tee schlanker als Capuccino, denn der hat eine Menge Kalorien. Versuchen Sie sich im Sommer zum Teetrinker zu wandeln.

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Tipps für den Aktivurlaub

Faulenzen kennen Sie nicht? Wandern oder Radfahren - Hauptsache Sie sind in Bewegung. Ihre Sommerbekleidung muss den Körperschweiß abtransportieren und den Körper kühlen. Baumwollsocken lassen Sie besser zu Hause. Sie trocknen nur langsam am Fuß, die Feuchtigkeit kann zu Blasen führen. Wander- und Radfahrsocken sind dagegen sehr saugfähig und haben spezielle Polsterungen. Im Trend: Eingearbeitete Silber-Ionen sollen dafür sorgen, dass die Socke auch nach sechsstündiger Wanderung nicht müffelt. Auch in Hemden werden diese Silberfäden eingearbeitet. Die Kleidung - bei Radfahrern enganliegend - sollte aus Mikrofasern (Lycra) bestehen. Darüber kommt eine wind-, wasserdichte und wasserdampfdurchlässige Regenjacke.

Magnesium schützt vor Muskelschmerzen

Wer sich vor einem Muskelkater oder Krämpfen am nächsten Tag fürchtet, sollte magnesiumreiche Kost essen. Das meiste Magnesium enthalten: Mangold, Spinat, Zuckermais, Datteln, Maracuja und Bananen. Vor dem eigentlichen Training keinesfalls Magnesium in Tablettenform nehmen, denn das hat eine entspannende Wirkung auf die Muskulatur. Dazu kommt, dass die meisten freiverkäuflichen Tabletten zu geringe Mengen an wirksamen Inhaltsstoffen beinhalten. Sie haben daher nur, wenn überhaupt, einen Placeboeffekt.

Das richtige Make­up

Ein Creme-Make-up lässt Ihr Gesicht in der Sonne wie eine Maske wirken. Beim Sport schwitzen Sie zusätzlich. Eine Tipp, wenn Sie Ihren Teint im Sommer glatter wirken lassen und kleine Rötungen abdecken wollen: Der neue Beauty-Trend heißt Mineral-Kosmetik: Auf der Basis von Mineralstoffen gibt es Grundierungen, Rouges und Lidschatten in Puderform. Im Unterschied zu Flüssig-Grundierungen und Kompakt- oder Creme-Make-ups setzen sich die Puder selbst nach Stunden nicht in den Poren ab und sehen sehr natürlich aus. Sie bestehen hauptsächlich aus Titandioxid, Zinkoxid und Magnesium. Titandioxid wird auch in der Naturkosmetik als Sonnenschutzfaktor eingesetzt. Daher schützt das Puder hier auch vor UV-Strahlen. Allerdings lässt sich die Sonnencreme nicht ersetzen, die Puder haben nur einen Lichtschutzfaktor von 4. Die Mineralien wirken entzündungshemmend.

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Cremes: Meiden Sie diese Inhaltsstoffe

Im Sommer braucht die Haut besonders viel Pflege. Aber viele handelsübliche Seifen, Lotionen, Cremes und dekorative Kosmetika enthalten Substanzen, die in Fachkreisen schon seit langer Zeit als belastend oder zumindest bedenklich gelten. Bevor Sie deshalb einen Tiegel mit Kosmetika kaufen, sollten Sie sich durchlesen, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Sie müssen bei jedem Produkt aufgedruckt sein. Auf dem Etikett ist auch angegeben, in welcher Menge die Wirkstoffe tatsächlich in dem Produkt enthalten sind. Denn die Reihenfolge in der Wirkstoffliste sagt etwas über die Konzentration aus. Je mehr davon enthalten ist, desto weiter oben taucht ein Wirkstoff in der Liste auf. Diese Inhaltsstoffe sollten Sie generell meiden:

Formaldehydabspalter

Imidazolidinyl-Urea (wird sehr oft verwendet), Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, Imidazolidinyl-Harnstoff, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 5-Bromo-5-Nitro1,3-Dioxane). Formaldehyd ist ein farbloses giftiges Gas - ein sehr belastender Reizstoff. In Kombination mit Wasser wird es als Desinfektions-, Fixierungs- oder Konservierungsmittel verwendet. Formaldehyd lässt die Haut schneller altern und ist ein starkes Allergen. Schon in geringen Mengen reizt dieser krebsverdächtige Stoff die Schleimhäute und kann Allergien auslösen. Er ist in vielen kosmetischen Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten.

Mineralöl

Besonders in vielen Cremes sind billige Abfallprodukte aus der Erdölproduktion enthalten. Solche Inhaltsstoffe erkennen Sie zum Beispiel an Bezeichnungen wie Paraffin, Microcristalline Wax, Petrolatum, Mineral Oil, Ceresin oder Dimethicone. Mineralöl bildet einen öligen Film auf der Haut. So werden Feuchtigkeit, Toxine und Abfallstoffe eingeschlossen und die normale Hautatmung unterbunden, weil der Sauerstoff nicht in die Haut eindringen kann. Einige Paraffine können sich in Leber, Nieren und Lymphknoten anreichern.

Aluminium

Ein metallisches Element, das vielfach als Bestandteil von Deos und Antiseptika verwendet wird. Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit schweren Belastungen der weiblichen Brust in Verbindung gebracht.

PEG (Polyethylenglykol) / PEG-Derivate

Alle Wortverbindungen mit PEG werden zum Beispiel in Shampoos auch als Tenside eingesetzt. Sie können die Zellwände aufweichen und so das Einschleusen von Schadstoffen in die Haut begünstigen.

Extra-Tipp zum Sonnenschutz

Kaufen Sie Sonnenschutzmittel vor dem Start in den Urlaub zu Hause ein. Im Ausland sind die Inhaltsstoffe oft andere. Tabu sein sollte der Kauf von Cremes an Strandbuden. Sie stehen oft wochenlang in der prallen Sonne und werden so schnell schlecht. Auch wenn die Flaschen geschützt stehen: Achten Sie auf das Ablaufdatum. Der Sonnschutz ist sonst nicht mehr gewährleistet.

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Das Gärtnerglück zu Hause

Ihren Sommer verbringen Sie am liebsten im eigenen Reich. Hier können Sie in der Erde wühlen, sich über die selbstgeschaffene grüne Pracht freuen und alles andere vergessen. Damit sich auch Ihre Hände und der Rücken freuen können, sollten Sie das beachten: Die Hände brauchen besonders viel Pflege. Bevor Sie sich ans Buddeln machen, sollten Sie dick eine Fettcreme, zum Beispiel Hirschtalg, auftragen. Während der Arbeit tragen Sie am besten Handschuhe – damit verhindern Sie auch sonnenbedingte Pigmentflecken. Sollten Sie abends Schwielen haben: Erdnussöl und eine Tablette Salizylsäure (vorher in etwas Wasser auflösen) mischen. Vor dem Schlafengehen dick auftragen. Salizylsäure weicht Verhornungen auf – auch an den Füßen. Falls kein Erdnussöl vorhanden ist, geht alternativ auch Olivenöl. Übrigens, Trauerränder unter den Fingernägeln können Sie verhindern, indem Sie vor den Gartenarbeiten mit den Fingerspitzen über weiche Seife kratzen. Die setzt sich dann anstelle des Schmutzes unter den Nägeln fest und lässt sich nach getaner Arbeit leicht entfernen. Harzflecken bekommen Sie mit Butter oder Margarine weg.

Wenn es beim Unkrautjäten im Rücken zwickt

Dehnen Sie Ihre Rückenmuskulatur. Stellen Sie sich aufrecht hin. Die Arme nach oben strecken. Knie gebeugt. Mit geradem Rücken nach vorne beugen und Oberkörper so lange beugen, bis er die Knie berührt. Entspannen und Kopf locker hängen lassen. Langsam wieder nach oben kommen. Mit der Wirbelsäule langsam vom untersten Wirbel an aufrollen. Kopf erst heben, wenn der Rücken schon wieder gerade ist. Diese Übung ist nicht nur Standard bei allen Tänzern, laut chinesischer Medizin hält sie auch jung, weil der Energiefluss in der Wirbelsäule angeregt wird.

Auch Ihre Pflanzen brauchen Hitzeschutz

Schwarze Plastiktöpfe ziehen die Hitze an und besonders Kübelpflanzen leiden darunter. Wenn die Erde zu heiß wird, werden die Wurzeln geschädigt. Umwickeln Sie die Töpfe mit Bastmatten oder pflanzen Sie sie komplett ohne Topf in den Boden. Aus dem Süden bekannt: Terrakottatöpfe aus Ton. Durch die poröse Außenwand verdunstet Wasser, was Pflanze und Wurzeln kühlt.

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