Etwa drei Kilogramm lässt sich jeder Deutsche davon schmecken. Gut so - denn Erdbeeren sind nicht nur prall voll mit sommerlicher Süße, sondern auch mit vielen gesunden Inhaltsstoffen. Deshalb sollte man die kurze Erdbeer-Saison im Mai und Juni unbedingt nutzen!
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250 g Erdbeeren liefern nur rund 80 Kalorien. Das macht sie zu echten Fitmachern – denn dank ihres Aromas schmecken sie auch ohne kalorienhaltige Begleiter, zum Beispiel Zucker oder Sahne.
Ein 250 g -Schälchen Erdbeeren am Tag genügt, um den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. Damit nimmt man zum Beispiel schon den empfohlenen Tagesbedarf an Vitamin C auf.
Erdbeereen sind vielseitig: das liegt nicht an den rund 600 verschiedenen Sorten, sondern an den unzähligen Möglichkeiten zum Genießen.
Erdbeeren reifen nach der Ernte nicht nach. Achten Sie deshalb beim Kauf oder beim Pflücken darauf, dass sie wenig grüne Stellen aufweisen. Ob sie eine tief- oder hellrote Farbe haben, hängt jedoch von der Sorte, nicht von der Reife ab. Erdbeeren sind empfindlich und verderben schnell. Besonders wenn sie abgepackt angeboten werden, sollte man sie auf etwaige Druckstellen oder Schimmel überprüfen. Im Kühlschrank halten sie sich bis zu drei Tagen.
Lange Transportwege, Licht und Wärme vertragen die empfindlichen Früchte übrigens nicht. Darum sollten Erdbeeren möglichst pflückfrisch gegessen werden. Auch wer keinen Garten hat, muss auf frische Erdbeeren nicht verzichten. Während der Saison laden überall in Deutschland Erdbeerfelder zum Selbstpflücken ein. Das ist meist ein bisschen preiswerter als auf dem Markt und gewiss auch ein Spaß für die ganze Familie.
Die ersten Erdbeeren gibt es schon im März zu kaufen – aber diese haben eine weite Reise hinter sich. Auch wenn's schwer fällt, sollten Sie diese meiden und lieber warten, bis im Mai und Juni die ersten heimischen Erdbeeren in den Handel kommen. Weil sie erst geerntet werden, wenn sie rot und reif sind, schmecken sie deutlich aromatischer als ihre weit gereisten Verwandten. Und gesünder: Denn über 90 Prozent der Import-Erdbeeren sind mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet. Nach Untersuchungen der Umweltschutzorganisation Greenpeace wurden in den letzten Jahren bei 10 Prozent der importierten Erdbeeren sogar die zulässigen Höchstgrenzen für Pestizide überschritten. Deutsche Ware ist dagegen meist unbelastet, weil die Erzeuger durch die Bevorzugung robuster Sorten auf den Einsatz von Chemie größtenteils verzichten können. Wo Erdbeeren direkt ab Hof vermarktet oder zum Selbstpflücken angeboten werden, sind sie zudem besonders frisch und vitaminreich.