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Knackig und gesund: Wintergemüse

Sobald es draußen kälter wird, steigt bei uns das Verlangen nach einer warmen Mahlzeit. Rundherum satt zu sein, verspricht einen angenehmen Ausgleich. Das ist auch gut so, so lange wir gehaltvoll nicht mit fettreich verwechseln und parallel nicht in eine winterschlafähnliche Bewegungsunlust verfallen.

Wenn die Temperaturen Richtung Nullpunkt stürzen und der erste Frost an den Nasenspitzen nagt, zeigen sie sich von ihrer besten Seite. Die Rede ist von Herbst- und Wintergemüse. Gemüsesorten wie der Kürbis, Rote Beete, Rotkohl, Sellerie, Fenchel, Brokkoli, Porree und der Blumenkohl lieben widriges, feuchtes Wetter und knackige Kälte und haben deshalb gerade in Herbst und Winter Hochsaison. Jetzt sind sie besonders aromatisch und nährstoffreich und sollten daher besonders häufig auf unserem Speiseplan stehen.

“Langeweile ist ein böses Kraut, aber auch eine Würze, die viel verdaut. ”

Goethe

Saison für Kraut und Rüben

Saisonal heißt das Zauberwort. Mit Nahrungsmitteln, die zu dieser Zeit auf den Äckern und Feldern vor unserer Haustüre wachsen und geerntet werden, liegen Sie genau richtig. Auf dem Wochenmarkt, beim Bauern oder einem Hofladen bekommen Sie alles frisch und erhalten zusätzlich gute Tipps zur Verarbeitung.

Obwohl es Herbst- und Wintergemüse je nach Sorte nur auf magere 15-40 Kalorien pro 100g bringt, strotzt es geradezu vor Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die unser Immunsystem ankurbeln und uns fit und gesund durch die gefürchtete Erkältungszeit bringen. Zu den bewährten Inhaltsstoffen gegen tropfende Nasen und Halskratzen zählen dabei etwa Vitamin C, Eisen, Magnesium, Kalium und die B-Vitamine. Einigen Gemüsesorten sollen sogar antispetische Eigenschaften besitzen. Doch damit nicht genug. Die krautigen, rübigen oder knolligen Freunde des Frostes sind richtig lecker und lassen sich mit ein bisschen Know-How vielseitig zubereiten.

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Sauer bringt Power

Saurer Weißkohl ist gesund

Sauerkraut schmeckt als herzhafte Beilage zu Fleisch, Fisch, in Suppen, Eintöpfen, Aufläufen und pikanten Kuchen. Wer es liebt, beweist nicht nur Geschmack, sondern auch Gesundheitsbewusstsein. Denn im Sauerkraut stecken wertvolle Vitamine und bioaktive Stoffe, die der Verdauung und dem Immunsystem zugute kommen und sogar vor Krebs schützen sollen.

Figurfreundliches Lebensmittel

Eine Portion von 200 Gramm enthält nur schlanke 35 Kalorien, dafür aber 5 Gramm Ballaststoffe, die für ein schnelles Sättigungsgefühl sorgen. Üppig wird es erst durch die Beilagen.

Frische hat’s in sich

Sauerkraut wird oft unter der Bezeichnung "frisch", "fassfrisch" oder als "Frischkost" angeboten. Dabei handelt es sich um unerhitzte, rohe Ware. Die Milchsäurebakterien darin sind noch aktiv. Sauerkraut in Konservendosen oder in Alubeuteln,ist dagegen meist pasteurisiert, das heißt auf 80 bis 90 Grad erhitzt. Dabei werden jedoch nicht nur die Milchsäurebakterien zerstört, sondern auch viele Vitamine.

Keine deutsche Erfindung

Sauerkraut, war schon bei Griechen und Römern bekannt, die Wohlgeschmack und heilsamenWirkungen schätzten. Der englische Weltumsegler James Cook nahm große Vorräte der vitaminreichen Kost mit an Bord, wenn er zu seinen monatelangen Seefahrten aufbrach - mit dem Erfolg, dass Skorbut, sonst eine typische Vitminmangel-Erkrankung, unter seinen Seeleuten nicht sonderlich verbreitet war.

Bücherbox

Winterküche

Tanja Dusy
Gräfe & Unzer, ISBN 978-3-8338-2307-7

Schmackhafte Wintergemüse spielen in Winterantipasti, Wintersalaten und feinen Beilagen ihre Fülle aus. Cremige Suppen, knusprige Aufläufe, festliche Braten mit Geflügel und Wild verwöhnen uns an kurzen Tagen und langen Nächten. Mit 150 Rezepte lässt sich die kalte Jahreszeit kulinarisch genießen und Wanderungen und Schnellballschlachten sorgen für für den aktiven Winterspaß.

Wintergemüse

Ira König
Gräfe & Unzer, ISBN: 9783833822582

Kohlgeruch und runzelige Rüben, so sehen die Erinnerungen an Winterküche zu Großmutters Zeiten aus. Doch inzwischen sind gerade die alten Wintergemüse die Stars der heutigen Küche: Die unterschiedlichen Kohlsorten, Wurzelgemüse, Wintersalate von Chicorée bis Endivie und Außergewöhnliches wie Pastinake oder Topinambur, die man auf Bauernmärkten wieder entdeckten kann. Rund 50 kreative Rezepte mit den guten alten Gemüseklassikern vertreiben garantiert jeden Winterfrust

Vegan kochen für alle

Björn Moschinski
Südwest Verlag, ISBN 978-3-517-0877-1

Dass bei Vegetariern kein Fleisch auf den Teller kommt, ist bekannt. Aber wie ernährt sich ein Veganer? Kann Ernährung, die völlig ohne tierische Produkte auskommt, überhaupt schmecken? Ja, meint Björn Moschinski. Der Chefkoch eines veganen Restaurants hat stellt rund 60 Rezepte vor: Süßes und Herzhaftes, Suppen, Salate, Hauptgerichte und Dessert. Damit tritt er den Beweis an – auch ein Veganer kann sich abwechslungsreich und schmackhaft ernähren. Ausprobieren lohnt sich!

Pastinaken & Co.

Martina Tschirner
Umschau-Buchverlag, ISBN: 978-3-86528-615-4

Knackige Salate, knusprige Beilagen, wärmende Suppen – die Palette der Köstlichkeiten, die Sie aus Gemüse zaubern können, ist groß. Vor allem, wenn Sie auch längst vergessenen Gemüsesorten wieder zu ihrem Platz auf dem Speiseplan verhelfen. Über 60 innovative Rezeptideen und bewährte Klassiker aus Großmutters Küche überzeugen von den leckeren Vitaminspendern.

 
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