Neben Arbeits- und Verkehrslärm ist besonders laute Musik den Medizinern ein Dorn im Auge. Denn wer sein Ohr ständig stresst, wird krank. Auch ein Hörsturz mit Tinnitus kann eine Folge von zuviel Lärm sein.
Ratternde Maschinen, rasende Autos, laute Musik – kaum eine Umweltbelastung stört so sehr wie Lärm. Das Umweltbundesamt bewertet Lärm deshalb als Umweltgift Nummer eins. Besonders der Verkehrslärm macht Menschen zu schaff en. Ein PKW mit 50 km/Stunde erreicht bereits eine Lautstärke von 50 bis 70 Dezibel, schwere Brummis schaffen es auf 90 Dezibel, Motorräder sogar auf 120 Dezibel.
Lautstärken über 85 Dezibel verkraften die Ohren jedoch nicht unbeschadet. Auch eine Dauerberieselung von Geräuschen mittlerer Lautstärke von 55 bis 70 Dezibel, wie zum Beispiel Stimmenwirrwarr in Gaststätten oder andauerndes Radiogedudel, hat negative Folgen für die Gesundheit.