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Eine Frau hat vor sich einen Erste Hilfe-Koffer und Mullbinden in der Hand

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Erste Hilfe zu Hause

Mit Ihrer IKK fit für den Notfall

Mal ehrlich: Wie sicher sind Sie bei der Ersten Hilfe? Wissen Sie genau, wie man eine Verbrühung oder einen Beinbruch versorgt? Damit Sie im Notfall schnell und richtig handeln können, haben wir hier die wichtigsten Maßnahmen, Informationen zum korrekten Notruf und Notrufnummern für Sie zusammengestellt. Und Sie finden Neuigkeiten zu attraktiven IKK-Angeboten wie z.B. den Kindernotfallkursen oder den Kursen zur Sturzvorsorge.

Was tun im Notfall?

Damit Sie fit sind um z.B. Ihren Kleinen im Ernstfall zu helfen, stellen wir Ihnen ein paar Sofortmaßnahmen vor. Natürlich können diese keinen Erste-Hilfe-Kurs ersetzen.


Verbrennungen und Verbrühungen

  • Bei kleinen Verletzungen: Wunde versorgen und dann zum Notarzt/ins Krankenhaus fahren. Bei großflächiger Verbrühung/ Verbrennung immer als erstes den Notruf unter 112 kontaktieren.
  • Kleidungsstücke von betroffener Stelle entfernen, eingebrannte Kleidungsstücke aber nie mit Gewalt.
  • Verbrühte oder verbrannte Körperstelle 20 Minuten unter lauwarmes, fließendes Wasser (etwa 20 °C) halten.
  • Stelle locker mit einem sauberen Tuch bedecken.


Verletzungen durch Stürze

  • Vorsichtig beengende Kleidungsstücke entfernen.
  • Verletzung betrachten: Verdächtige Beulen, Schwellungen oder offene Wunden?
  • Falls es sich um eine offene Wunden handelt: Verband mit sterilen Kompressen aus dem Verbandkasten anlegen.
  • Bei Fehlstellung von Arm oder Bein: Sofort den Notruf kontaktieren.
  • Bei starken Schmerzen und Unbeweglichkeit der verletzten Stelle: Stützverband anlegen. Dabei Gliedmaßen mit gepolsteter Stütze schienen und den Verband nicht zu fest wickeln. Stets bei Hand oder Fuß beginnend zum Körper hin verbinden.
  • Zum nächsten Notarzt/Krankenhaus fahren.

Vergiftungen

  • Mund des Kindes öffnen, Reste der Substanz entfernen. Wichtig: Aufheben und zum Kinderarzt/Krankenhaus mitnehmen, dann können Ärzte gezielter helfen.
  • Wenn bekannt ist, dass das Kind eine Chemikalie geschluckt hat: Vorsichtig etwas Wasser, Tee oder Saft zu trinken geben.
  • Keinen Brechreiz auslösen, da sonst die ätzende Substanz erneut die Speiseröhre passiert.
  • Keine Milch geben, da dadurch die Aufnahme des Giftes in den Körper erhöht werden kann.
  • Giftnotruf anrufen, nach dessen Anweisungen verfahren.

Bienen-, Wespen- oder Hornissenstiche

  • Beobachten, wie Rötung sich entwickelt.
  • Kühlen.
  • Wenn Allergie besteht: Zum Notarzt/ins Krankenhaus fahren.
  • Bei Insektenstichen im Mundraum: Kind ständig Eis lutschen lassen. Falls nicht vorhanden: kalte Umschläge um den Hals legen. Zum Notarzt/ins Krankenhaus fahren.

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Die kindersichere Wohnung

Immer auf der Suche nach etwas Neuem, ständig in Bewegung, aber nicht immer ganz sicher auf den Beinchen - so erforschen kleine Kinder die Welt. Diese Abenteuerlust ist wichtig für die Entwicklung. In Kombination mit den Gefahrenquellen, die auch im eigenen Zuhause lauern, kann sie aber auch zu Unfällen führen. Kein Grund zur Sorge: Viele potenzielle Gefahren lassen sich einfach beseitigen. Hier unsere Checkliste für ein kindersicheres Zuhause:

Stolperfallen

  • Sind Treppen durch ein Gitter gesichert und Treppenstufen mit Rutschleisten versehen?
  • Haben Geländer an Treppen, Laufstall oder Balkon nicht mehr als 10 Zentimeter Gitterabstand?
  • Wurden Stolperfallen, z. B. Kabel oder Läufer vom Boden entfernt?

Putzmittel, Alkohol und Medikamente

  • Sind Haushaltschemikalien, wie Wasch-, Putz- und Spülmittel sowie Alkohol, Rauchwaren, Feuerzeuge, Streichhölzer und Plastiktüten in abgeschlossenen Schränken deponiert?
  • Sind alle Medikamente im Arzneischrank gelagert, der stets verschlossen bleibt?

Elektrische Geräte, Steckdosen, Kabel

  • Sind Steckdosen mit einer speziellen Kindersicherung versehen?
  • Wurden Schnüre und Kabel aus dem Kinderbereich entfernt und untersuchen Sie in regelmäßigen Abständen Kabel auf schadhafte Stellen?
  • Ist der Herd durch ein Schutzgitter gesichert?

<h4>Scharfe Gegenstände </h4>

  • Sind Nadeln, Scheren, Messer und andere scharfe Gegenstände stets außer Reichweite der Kinder?
  • Besteht Schutz an scharfen Ecken und Kanten?

Ausführliche Tipps zum Thema Kindersicherheit gibt es auch im Internet unter www.kindersicherheit.de.

Infos zur ersten Hilfe bei Kindern

Fragen Sie unsere Experten!

Was tun, wenn mein Kind sich beim Spielen eine Platzwunde geholt oder Haushaltsreiniger getrunken hat? Für solche und ähnliche Fragen – nicht nur bei Kindern, sondern natürlich auch bei Erwachsenen - stehen Ihnen die Experten vom
IKK med Familientelefon mit Rat und Tat zur Seite. Rufen Sie einfach an: (01802) 455 633 – für Telefone mit Buchstabenbelegung (0 18 02) IKKmed. Täglich von 7:00 bis 22:00 Uhr. (0,06 Euro pro Anruf aus dem deutschen Festnetz.)

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Bei Anruf: Hilfe

Ob zu Hause oder im Verkehr: Wer Zeuge eines Unfalls mit Verletzten wird, muss zügig und gewissenhaft reagieren. Nach den lebensrettenden Sofortmaßnahmen ist es wichtig durch einen Notruf für professionelle Hilfe zu sorgen. Je besser die Notrufzentrale informiert ist, desto effektiver kann den Unfallopfern geholfen werden.

Per Handy Hilfe holen

Handys können manchmal ziemlich nerven - in Notfall-Situationen aber sind sie Gold wert. Denn per Mobiltelefon kann man einen Notruf sogar ohne SIM-Karte oder ohne PIN, mit Tastensperre und abgelaufener Prepaidkarte abgeben! Selbst wenn das Gerät keinen Empfang hat, ist der Notruf noch möglich: Handy aus- und gleich wieder einschalten, dann direkt die Notfallnummer (siehe Infobox unten) wählen. Das Handy sucht sich automatisch ein Netz. Einzig wenn der Akku leer ist, kann man es gar nicht nutzen. Unser Tipp: Kaufen Sie sich ein Ladegerät fürs Auto. Damit können Sie Ihr Mobiltelefon kurzerhand auch unterwegs aufladen.

Für Autofahrer: Notruf mit Ortung

Falls Sie unterwegs sind und nicht genau wissen, wo Sie sind: Wählen Sie die Nummer (08 00) 6 68 36 63 oder (08 00) NOTFON D. Damit kann der Rettungsdienst Ihren Standpunkt orten. Anruf und Ortung sind kostenlos.

Die fünf W's für den richtigen Notruf

Diese Infos braucht der Rettungsdienst:

  • Wo ist etwas passiert?
  • Was ist passiert?
  • Wie viele Personen sind verletzt?
  • Welche Verletzungen?
  • Warten, ob die Rettungsstelle Rückfragen hat

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