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Smalltalk – gut für’s Miteinander

Am Arbeitsplatz haben Ihre Mitarbeiter meist wenig Einfluss darauf, mit wem sie einen großen Teil des Tages verbringen. Umso wichtiger ist ein möglichst harmonisches Miteinander.

Plaudern Sie mal wieder

Das schafft Vertrauen. Ein paar lockere Worte mit den Kollegen in der Kaffeeküchen oder in der Mittagspause schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre und wirken sich enorm positiv auf das Betriebsklima aus. Menschen, die sich am Arbeitsplatz gut verstehen, sind belastbarer und haben zusätzliche Energien für das gemeinsame Lösen von Problemen.

Dabei hilft der so genannte Smalltalk, die scheinbar belanglose kurze Plauderei. Auch wichtige Gespräche lassen sich mit unverfänglichen Themen positiv einleiten. Wer sofort direkt zur Sache kommt, signalisiert seinem Gegenüber, dass er sich nicht für ihn interessiert. Wer mit  paar freundlichen Sätzen startet, die eigentlich gar nichts mit dem Thema der Beratung zu tun haben, schaffen eine positive Stimmung und das kommt letztendlich dem Verlauf und Ergebnis der Besprechung zugute.

Das Schwierigste ist für viele der Einstieg. Egal, ob auf einer Betriebsfeier, bei einem Treffen mit Geschäftspartnern oder einfach nur im Aufug: Plötzlich stehen Sie einer Person gegenüber, die Sie kaum oder zumindest nicht privat kennen. Bleiben Sie locker! Beim Smalltalk kommt es nicht darauf an, worüber Sie reden oder ob Sie besonders geistreich sind. Es geht nicht um den Austausch von Informationen, sondern darum, Vertrauen zu bilden. Indem Sie ein Gespräch beginnen, signalisieren Sie Offenheit und Kommunikationsbereitschaft.

Zeigen Sie ehrliches Interesse

Unverfängliche Themen gibt es genug – zum Beispiel Sport, Wetter, Kino oder Urlaub. Wenn Sie wissen, dass der Kollege einen weiten Weg zur Arbeit hat, fragen Sie nach der Verkehrssituation, natürlich nicht mit vorwurfsvollem Unterton und Blick auf die Uhr. Haben Sie jemanden lange nicht gesehen, ist auch eine taktvolle Frage nach den Gründen als Gesprächseinstieg erlaubt. Wenn der Einstieg ins Gespräch geschafft ist, suchen Sie Gemeinsamkeiten. Wer von seinem Hobby, seinem Lieblingssport oder einem kulturellen Hightlight erzählt, bietet seinem Gesprächspartner die Gelegenheit, einzuhaken. Je mehr Sie sich davon merken, umso besser gelingt der nächste Smalltalk. Bestreiten Sie nicht die ganze Unterhaltung allein, sondern stellen Sie sich auf Ihren Gesprächspartner ein, lassen Sie ihn auch zu Wort kommen. Stellen Sie offene Fragen, die er nicht mit Ja oder Nein beantworten kann. So kommt das Gespräch in Fluss. Kommunikationstrainerin Elisabeth Bonneau weiß „Smalltalk ist zwar nicht alles. Doch ohne Smalltalk ist alles nicht.“

Klatsch, anzügliche Bemerkungen oder allzu direkte Fragen nach betriebsinternen oder persönlichen Dingen verbieten sich von selbst. Auch Moral, Politik, Religion, zwischenmenschliche Beziehungen und die Frage nach der Höhe des Gehaltes sind absolut untauglich für einen Smalltalk. Guter Smalltalk bleibt unverbindlich. Beide können sich problemlos zurückziehen. Eine Verabschiedung gehört aber immer dazu. Die schafft eine gute Grundlage für’s nächste Mal und oft sogar für die gemeinsame Arbeit.

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