Depressive meiden möglichst Freunde, Bekannte oder Kollegen,
sie sagen Verabredungen wieder ab,
sie können ihre Arbeit nicht mehr bewältigen,
sie ziehen sich zurück,
bei vielen ist Mimik und Gestik wie erstarrt, die Stimme leise und monoton.
Aber es gibt auch Ausnahmen: Während manche tage- und wochenlang regungslos zu Hause sitzen, werden andere von verzweifelter Aktivität hin und her getrieben.
Das Erleben verändert sich:
Depressive empfinden Hilflosigkeit, innere Leere, Schuld, Angst und Verzweiflung,
sind wie versteinert und spüren ihre Gefühle nicht mehr,
sie haben Angst vor der Zukunft, grübeln ständig und lassen kein gutes Haar an sich selbst,
Selbstmordgedanken kommen auf.
Hinzu kommen körperliche Beschwerden, die oft im Vordergrund der Behandlung stehen und die eigentliche Krankheit verdecken:
Schlaflosigkeit, frühes Aufwachen oder verstärktes Schlafbedürfnis.
Appetitlosigkeit oder übermäßiger Hunger.
Eventuell Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Störungen oder Herzbeschwerden.