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Datum: 30. Juli 2010 - 11:37 Uhr

Drei große Stapel Würfelzucker stehen nebeneinander

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IKK Diabetesvorsorge

Diabetes mellitus ist eine der häufigsten Stoffwechselkrankheiten. Hier erfahren Sie Ihr persönliches Diabetesrisiko.

Der Fragebogen zum Test

Mit diesem Test können Sie abschätzen, wie hoch Ihr Risiko ist, in den nächsten zehn Jahren An Diabetes Typ 2 zu erkranken.

Bitte kreuzen Sie pro Frage nur eine Antwort an und addieren Sie die Punkte. An Ihrer Punktzahl können Sie erkennen wie hoch Ihr persönliches Diabetes-Risiko ist.

Download Fragebogen "Testen Sie Ihr Diabetesrisiko"

Auswertung des Diabetes-Tests

Ein Test mit vielen Vorteilen

Interview mit Dr. med. Peter Schwarz, Leiter des Tumaini-Institutes Dresden

Warum wird Diabetes oft viel zu spät erkannt?
Schmerzen oder Infekte spüren wir sofort. Diabetes Typ 2 dagegen tut nicht weh. Die Krankheit wird also verschleppt. Erste Symptome, etwa zu hohe Blutzuckerwerte, werden meist nur zufällig festgestellt. Inzwischen ist medizinisch nachgewiesen, dass bei rechtzeitiger Behandlung der Ausbruch dieser Krankheit verhindert, auf jeden Fall aber verzögert werden kann.

Das heißt, je früher jemand sein Diabetesrisiko kennt, umso größer sind seine Chancen auf ein nahezu beschwerdefreies Leben?
Genau. Es hat sich herumgesprochen – eine der Hauptursachen für Diabetes Typ 2 liegt in unserer Lebensweise. Die kann jeder zu einem großen Teil selbst beeinflussen. Schon kleine Veränderungen Ihrer täglichen Gewohnheiten bewirken sehr viel. Mit mehr Bewegung und der richtigen Ernährung verlieren Sie nicht nur Übergewicht. Sie reduzieren auch die häufigsten Ursachen einer Diabeteserkrankung. Ganz zu schweigen von möglichen Folgeschäden einer zu späten Diagnose.  

Gesundheitstests gibt es viele. Was ist das besondere an Ihrem Diabetes-Test?
Möglichkeiten, das individuelle Diabetestrisiko zu erkennen, gibt es schon länger. Diese sind allerdings oft aufwändig und mit Labortests verbunden. Doch es geht auch einfacher. Anhand der Beantwortung von acht einfachen Fragen lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit beurteilen, wie hoch Ihr persönliches Diabetesrisiko ist.  

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Mit einfachen Regeln gegen Diabetes

  • Bauen Sie Übergewicht ab. Sieben Prozent weniger auf der Waage senkt das Diabetes-Risiko um die Hälfte. Das bedeutet weder den Verzicht auf abwechslungsreiche und schmackhafte Ernährung noch einen hohen Zeitaufwand.
  • Bewegen Sie sich an mindestens fünf Tagen in der Woche jeweils 30 Minuten so, dass Sie etwas ins Schwitzen kommen. Auch ein zügiger Spaziergang zählt, den Einkaufswagen durch den Supermarkt schieben hingegen nicht.
  • Ihre Nahrung sollte zu maximal 30 Prozent aus Fett bestehen, höchstens 10 davon Prozent aus gesättigten Fettsäuren. Wurst und Fleisch, Käse, Fisch oder Brotaufstrich - es gibt fast immer eine fettarme Alternative. Und vergessen Sie auch nicht die "unsichtbaren" Fette. Fragen Sie Ihren IKK-Ernährungsberater.
  • Verzehren Sie täglich ausreichend Ballaststoffe. Die stecken in vielen Obst- und Gemüsesorten, zum Beispiel Beeren oder Hülsenfrüchten. Und essen Sie möglichst oft Vollkornbrot - das enthält viele gesunde Bestandteile des Korns und macht länger satt.

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