Tetanus wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Der Erreger kommt unter anderem in der Erde vor, im Straßenstaub, Gras, Heu sowie an Holzsplittern, Dornen und rostigen Nägeln. Bei Verletzungen der Haut oder Schleimhaut gelangt er in den Körper, gefährlich sind vor allem tiefe Wunden, an die keine Luft kommt. Das Krankheitsbild ist durch Muskelkrämpfe gekennzeichnet. Ist die Atemmuskulatur betroffen, droht der Erstickungstod. Die Behandlung des Wundstarrkrampfes ist schwierig, und trotz modernster intensivmedizinischer Behandlung stirbt etwa ein Drittel der Patienten. Die Erkrankung hinterlässt keine Immunität, nur eine Impfung schützt davor.
Kinder ab dem 2. Lebensmonat bis zum 14. Lebensmonat erhalten die Tetanus-Impfungen gleichzeitig mit den übrigen in diesem Alter empfohlenen Impfungen. Auffrischimpfungen sind für Kinder mit 5/6 Jahren empfohlen, für Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren und danach alle 10 Jahre, zusammen mit der Diphtherie-Impfung, ggf. auch mit den Impfungen gegen Pertussis (Keuchhusten) und/oder Poliomyelitis (Kinderlähmung).





