Rund acht Millionen Menschen leiden in Deutschland unter regelmäßig wiederkehrenden, heftigen Kopfschmerzanfällen und nahezu jeder hat im Laufe seines Lebens bereits Erfahrungen mit dem unerträglichen Pochen im Kopf gemacht. Mediziner unterscheiden etwa 256 verschiedene Kopfschmerzarten, wobei sich Migräne zu einem wahren Volksleiden entwickelt hat und mittlerweile nach Rückenschmerzen zu den zweithäufigsten Schmerzsyndromen zählt.
Mit der Beteiligung der IKK classic am Vertrag zur integrierten Versorgung von Patienten mit chronischen Kopfschmerzen in der Universitätsklinik Jena soll die Behandlung von Primären Kopfschmerzen zukünftig nach den anerkannten Behandlungsempfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft gestaltet werden, um so die Versorgung der Patienten zu verbessern und etwa 20 Prozent der Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.
Vorteile des IV-Vertrages
Neben einer Schulung über die Ursachen der Erkrankung bekommen Betroffene in Form von ambulanter, stationärer oder tagesklinischer Versorgung im Behandlungszentrum geeignete verhaltenspsychologische und physiotherapeutische Bewältigungsstrategien vermittelt und erhalten bei Bedarf auch eine medikamentöse Therapie. Den Patienten entstehen für die Behandlung neben den üblichen Zuzahlungen, wie zum Beispiel die Praxisgebühr, keine weiteren Kosten.
Die Behandlung steht allen IKK-Versicherten offen, die an chronischen Primären Kopfschmerzen leiden. Das heißt, der Kopfschmerz selbst stellt die Erkrankung dar und ist nicht etwa Symptom einer anderen Krankheit.
Die Teilnahme an diesem Versorgungsmodell der Integrierten Versorgung ist freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden. Ihre Teilnahme erklären Sie durch Vertragsunterzeichnung in der Klinik für Neurologie im Universitätsklinikum Jena, die dann für Sie alles Weitere in die Wege leitet.
Informationen zur Integrierten Versorgung erhalten Sie in Ihrer Geschäftsstelle, telefonisch unter unserer kostenfreien Servicehotline 0800 455 1111 oder über das Kontaktformular.