Rehabilitationsmaßnahmen können nötig sein, wenn zum Beispiel bereits ein Herz- und Kreislaufleiden, eine Stoffwechselerkrankung, eine chronische Erkrankung der Haut oder der Atemwege oder eine Erkrankung des Bewegungsapparates vorliegt. Sie sollen verhindern, dass eine Krankheit sich verschlimmert.
Auch hier bietet Ihnen die IKK classic je nach Bedarf ambulante oder stationäre Maßnahmen. Sowohl bei den ambulanten als auch bei den stationären Rehabilitationsmaßnahmen übernimmt die IKK classic die vollen Kosten bis auf einen Eigenanteil von 10 Euro pro Tag. Ambulante Rehabilitationsmaßnahmen erstrecken sich in der Regel über bis zu 20 Behandlungstage in Wohnortnähe, stationäre Rehabilitationsmaßnahmen dauern bis zu drei Wochen. Sie können grundsätzlich erst nach vier Jahren wieder in Anspruch genommen werden. Wenn es medizinisch notwendig ist, sind jedoch auch längere Maßnahmen und häufigere Wiederholungen möglich. Rehabilitationsmaßnahmen, die zur Wiederherstellung oder Erhaltung der Erwerbsfähigkeit notwendig sind, werden vorrangig von den Rentenversicherungsträgern erbracht. Ihre IKK classic berät Sie darüber und hilft Ihnen gern bei der Antragstellung.
Anschluss-Rehabilitation
Nach schweren Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkt oder Schlaganfall oder auch einem komplizierten Knochenbruch bietet die IKK classic unmittelbar im Anschluss an die akute Behandlung (zum Beispiel Krankenhausbehandlung oder ambulante Operation) Rehabilitationsmaßnahmen an, damit Ihre Gesundheit möglichst vollständig und frühzeitig wieder hergestellt wird. Dabei zahlen Sie wie bei der Krankenhausbehandlung einen Eigenanteil von 10 Euro pro Tag für insgesamt 28 Tage pro Kalenderjahr. Die Zahlungen, die bereits an das Krankenhaus geleistet wurden, werden angerechnet. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre entfallen die Zuzahlungen ganz.