Der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst ist für Patienten gedacht, die in dringenden medizinischen Fällen eine ambulante ärztliche Behandlung benötigen und sich nicht in einer lebensbedrohlichen Situation befinden. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst (112), der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet, zum Beispiel bei Herzinfarkt, Schlaganfall oder Ohnmacht.
„Mit der 116 117 wird es für die Bürger wesentlich einfacher, ambulante ärztliche Hilfe zu erhalten, wenn die Praxen geschlossen haben. Damit verbessert sich für Millionen Versicherte, die jährlich den Bereitschaftsdienst der KVen nutzen, der Service“, lobt der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), den neuen Service. Hinter dem läuft ein komplexer technischer Prozess ab: Blitzschnell wird ermittelt, wo sich der Anrufer sich befindet und zu welchem Bereitschaftsdienst er weitergeleitet werden muss.
Unser Tipp: Speichern Sie sich am besten jetzt schon die 116 117. Egal, ob vom Festnetz, vom Mobiltelefon oder über das Internet – der Anruf ist in jedem Fall kostenfrei.


