RUMPF IST TRUMPF: INTENSIVES CORE-TRAINING KANN SPIELE ENTSCHEIDEN

BVB-Fans geraten bei Dribblings von Mario Götze, Shinji Kagawa oder Marco Reus regelrecht ins Schwärmen. Doch um nicht wie ein „Schluck Wasser in der Kurve“ zu hängen, ist eine gut durchtrainierte Rumpfmuskulatur wichtig für schnelle Schritte und wendige Drehungen.

„Er spielt seine Gegner auf einem Bierdeckel aus!“

Nur ein gutes Zusammenwirken zwischen Rumpf und Gliedmaßen bringt Leistungspunkte. Denn je stärker die Körpermitte, desto mehr Kraft steckt für entscheidende Situationen im Rest des Körpers. Dortmunds Athletik-Trainer Andreas Beck vergleicht das Zusammenspiel zwischen Rumpf und Extremitäten mit einem Hammer: „Nur, wenn der Stiel die Kraft des Schlags richtig überträgt, geht keine Energie verloren.“

Wer fit werden will, der kann seinen Rumpf – ganz ohne Geräte – mit leichten Übungen trainieren. Eine Maßnahme ist der Unterarmstütz, auch Steg genannt. Dabei legen Athleten den Oberkörper auf den Unterarmen ab und strecken die Beine aus, bis diese den Boden berühren. Diesen „Steg“ so lange wie möglich halten. Wem das zu leicht ist, der „tippelt“ abwechselnd mit den Füßen.

 

Eine weitere bewährte Übung ist das An- und Wegziehen der Beine und Arme im Sitz. Ähnlich wie bei einem Rudergerät im Fitnessstudio werden die ausgestreckten Arme und Beine zueinander bewegt und anschließend vom Körper weggeführt. Auch das seitliche Rumpfheben ist ein wesentlicher Bestandteil des Core-Trainings.

Fußballprofis stützen sich in Seitenlage auf einem Unterarm ab. Anschließend heben sie das Becken vom Boden, bis der Oberkörper und Beine eine Linie bilden. Durch Auf- und Abbewegungen des Beckens wird der Rumpf angespannt und die Muskulatur fit gemacht. Auf den Punkt gebracht: Das Training der Körpermitte ist ein wichtiger Bestandteil des Profi-Workouts und unterstützt das ganzheitliche Körpertraining. Beim BVB wird es zur Aktivierung der Muskeln genutzt, um Leistungen im Grenzbereich zu ermöglichen.

Den Rücken stärken

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