Stress – nur gefährlich oder auch wichtiger Antrieb?

„Geh spazieren! Geh früher ins Bett! Plane dir schöne Erlebnisse ein! Weg mit dem Perfektionismus! Löse deine Probleme!“ So lauten die „fünf Starkmacher“, die die Ärztin und Trainerin Dr. Susanne Schonert-Hirz gegen Stress einsetzt

Unter dem Motto „Stress – der Turbo für Motivation“ hatte die IKK classic neben der Stress-Expertin rund 200 Vertreter aus Handwerk und Mittelstand ins Prisma in Freiberg am Neckar eingeladen. Der Themenabend war Teil der Vortragsreihe „Gesunde Mitarbeiter – starker Betrieb“ der Krankenkasse. 

In seiner Begrüßung machte IKK-Regionalgeschäftsführer Marc Kwiatkowski deutlich, dass sich ein gesunder Handwerksbetrieb nicht nur dadurch auszeichnet, dass er finanziell, fachlich und auch digital gut aufgestellt ist. Auch die Gesundheit der Mitarbeiter müsse einen hohen Stellenwert haben. Auch im Handwerk sei neben den Muskel- und Skeletterkrankungen, die nach wie vor den Spitzenplatz unter den Krankmeldungen einnehmen, eine Zunahme von psychischen Erkrankungen zu beobachten. Häufig sind die Auslöser Zeitmangel und Stress. 

Um aufzuzeigen, wie Stress auf einem gesunden Level gehalten werden kann, hatte die IKK classic die Motivationsexpertin und TV-Moderatorin Dr. Sabine Schonert-Hirz eingeladen. „Dr. Stress“ verdeutlichte dem Publikum, an welchen Stellschrauben Chefs drehen können, um ein gesundes Umfeld im eigenen Betrieb zu schaffen. So sollte ein echtes Vorbild immer zuerst mit sich selbst beginnen, um bei seinen Mitarbeitern eine Wirkung zu erzielen. Gerade beim zunehmenden digitalen Stress helfen oft einfache Maßnahmen: Sortierung der Mails in Ordner, nicht gleich auf alle Mails antworten, sondern bestimmte Mail-Bearbeitungszeiten einführen und auch kommunizieren, Prioritäten setzen. Auch im Alltagsleben führten oft kleine Veränderungen dazu, dass auf den Stress die notwendige Entspannung folgen kann – siehe die „fünf Starkmacher“. 

In der innerbetrieblichen Zusammenarbeit hat die gegenseitige Wertschätzung einen ganz hohen Stellenwert zur Stressabwehr. „Wertschätzung ist ein Schutzschild. Sie verbessert das Betriebsklima“, fasste Sabine Schonert-Hirz zusammen. Wo Wertschätzung eine wichtige Rolle spielen, da gedeihen auch Vertrauen, Offenheit, Fairness, Rücksicht und Respekt. Wie man mit einem wertschätzenden Miteinander gleich beginnen könne, zeigte die Referentin anhand von Beispielen: Menschen ausreden lassen, auf Besserwisserei verzichten, auch Selbstverständliches wohlwollend erwähnen, echte Komplimente machen, anderen den Vortritt lassen… 

Da solche Ratschläge und Vorhaben im Arbeitsalltag unter Umständen schnell wieder in Vergessenheit geraten könnten, stehe die IKK classic Betrieben mit ihrem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) zur Seite, sagte Kwiatkowski. Wie das BGM konkret aussehen kann, beschrieb IKK-Gesundheitsmanagerin Gabi May: „Im ersten Schritt wird zunächst geschaut, wie ist der Ist-Zustand im Betrieb. Dazu werden dann Arbeitsplatzanalysen durchgeführt. Wenn wir die körperlichen Beanspruchungen oder auch Stress-Faktoren erkennen, wissen wir, wo wir ansetzen können. Allein das Drüberreden bringt schon viel. Im Anschluss bieten wir den Firmen zielgerichtet Trainings an, bei denen Wege aus den wichtigsten Belastungen gezeigt werden.“ 

Da jeder Betrieb anders sei, setze die IKK classic auf individuelle Maßnahmen: „Jeder Betrieb erhält von uns ein maßgeschneidertes Angebot“, betonte Gabi Oesterwind, die als Marketing-Assistentin für die Betriebe „den roten Teppich ausrollt“ und Beratungsgutscheine ausgelegt hat, damit Betriebe unbürokratisch mit den Fachleuten der IKK classic ins Gespräch kommen können. Das BGM ist für die Betriebe kostenlos. 

Unter betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) gibt es ausführliche Informationen rund um das Thema Gesundheit im Betrieb. Unter der E-Mail-Adresse bgm@ikk-classic.de können Betriebe Kontakt zu den Gesundheitsmanagern der IKK classic aufnehmen und ein persönliches Gespräch vereinbaren.

Baden-Württemberg

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