Ein Pluspunkt für das Unternehmen

Immer mehr Handwerksunternehmen erkennen, wie wichtig betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) im heutigen Wettbewerb um gute Fachkräfte ist: Nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter wird besser, was sich in sinkenden Fehlzeiten und höherer Produktivität auswirkt – ein gutes BGM erhöht auch das Image des Betriebs und erleichtert es, im Bedarfsfall gute Fachkräfte zu finden.

Auch Tobias Betz, Geschäftsführer der Kurt Betz GmbH, hat vor anderthalb Jahren begonnen, gemeinsam mit der IKK classic in seinem Werkzeug- und Maschinenbauunternehmen in Leingarten Maßnahmen des BGM einzuführen. 

Trotz anfänglicher Skepsis entschloss sich Tobias Betz, das „Werkzeug BGM einmal auszuprobieren“ – in erster Linie, um in der heutigen Zeit des Fachkräftemangels die Mitarbeiterbindung an den Betrieb zu stärken und als Unternehmen einen Pluspunkt bei Neueinstellungen zu bieten. Denn wenn sich ein Betrieb intensiv um die Gesundheit seiner Mitarbeiter kümmert, ist das aus seiner Sicht ein konkreter Wettbewerbsvorteil beim Gewinnen und Halten guter Fachkräfte. 

Erster Ansatzpunkt für Frank Ruhnau, Gesundheitsmanager der IKK classic, war eine Mitarbeiterbefragung im 90 Personen starken Betrieb – eine Maßnahme, vor der Tobias Betz zunächst großen Respekt hatte, die dann aber durchaus neue Erkenntnisse brachte. Der Geschäftsführer nahm die Vorschläge aus der Befragung an und setzte sie mit Hilfe von Anja Martin, im Betrieb verantwortlich für Lohnbuchhaltung und Personal, stringent um. 

Als erstes Handlungsfeld nahmen sich Geschäftsführung und Gesundheitsmanager die gesundheitsgerechte Verpflegung am Arbeitsplatz vor. Heute können die Mitarbeiter für die Mittagspause aus verschiedenen warmen Gerichten wählen, welche dann angeliefert werden und in der neu ausgestatteten Kantine eingenommen werden können. Die Kosten werden von Tobias Betz bezuschusst. Es gibt einen Wasserspender und einen neuen Kaffeeautomaten. 

Betrieb und Krankenkasse haben noch weitere Themenkomplexe auf der Agenda, die sich durch die Mitarbeiterbefragung ergeben haben: Bildschirmschulungen und ergonomische Arbeitsplätze – „Unsere neuen Tische sind alle höhenverstellbar und wir haben neue Bürostühle gekauft“, berichtet Anja Martin. Sie ist außerdem im Gespräch mit einem Fitnesscenter wegen möglichen Aktionen zum Thema Bewegung. Es soll ein Fahrradständer angeschafft werden, da sich der Betrieb am Projekt „fahrradfreundliches Industriegebiet“ beteiligen möchte. Und für den Sommer ist ein Familienfest geplant, für das Anja Martin mit 250 Teilnehmern rechnet. 

Bei der Umsetzung der einzelnen Projekte im Betrieb hat Gesundheitsmanager Ruhnau „ein sehr konstruktives, aber auch entspanntes Miteinander“ zwischen Chef und Belegschaft beobachtet. „Wir bemühen uns, so weiterzumachen“, sagt Betz. „Und wir unterstützen, wo wir können“, ergänzt Ruhnau. 

Für den Einstieg in BGM bietet die IKK classic zahlreiche Schnupperangebote an. In Vorträgen und Workshops, bei Gesundheits-Checks oder im IKK-Gesundheitsmobil – die kurzen Veranstaltungen sollen für das Thema Gesundheit sensibilisieren und die Mitarbeiter motivieren, dieses Wissen im Alltag praktisch anzuwenden. Betriebe können sich hier beispielsweise für einen Workshop von 30 Minuten entscheiden oder einen gesamten Tag für die Gesundheit der Mitarbeiter einplanen – ganz individuell nach ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten. 

Seit 2017 hat die IKK classic darüber hinaus die Anreize für den Einstieg in ein BGM noch erhöht: IKK-versicherte Mitarbeiter erhalten nach Abschluss der BGM-Maßnahmen einen Bonus von 100 Euro. Der Arbeitgeber darf sich zusätzlich zum Nutzen für den Betrieb über eine Bonuszahlung von 500 Euro freuen. 

Unter www.ikk-classic.de//fk/gb/betriebliches-gesundheitsmanagement gibt es ausführliche Informationen rund um das Thema Gesundheit im Betrieb. Unter der E-Mail-Adresse bgm@ikk-classic.de können Betriebe Kontakt zu den Gesundheitsmanagern der IKK classic aufnehmen und ein persönliches Gespräch vereinbaren.

Baden-Württemberg

Bettina Uhrmann
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