IKK classic mit neuen Leistungen

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg

4. Juli 2018. Die IKK classic wird in der zweiten Jahreshälfte die Angebote für ihre Kunden erweitern. Das hat der Verwaltungsrat der größten Innungskrankenkasse beschlossen. „Zu den Mehrleistungen zählen die zusätzlichen Kinder- und Jugenduntersuchungen U 10, U 11 und J 2 ab 1. August und ein noch umfangreicheres Bonusprogramm“, berichtet Landesgeschäftsführer Rainer Beckert. So sollen nicht nur mehr bonusfähige Maßnahmen für die Bonus-Auszahlung eingeführt werden, sondern es sind auch Zuschüsse zu Gesundheitsleistungen bis zu 150 Euro im Jahr vorgesehen. Zudem wird die Kasse künftig auch HPV-Impfungen für Jungen übernehmen. 

Auch im Bereich Digitalisierung baut die IKK classic ihre Servicestandards weiter aus und stellt ihren Versicherten ab Herbst eine elektronische Gesundheitsakte („Vivy“) zur Verfügung. „Damit sind wir im digitalen Sektor in Sachen Service und Erreichbarkeit breit aufgestellt. Zusätzlich zu unserer Online-Geschäftsstelle und unserer neuen Service-App bieten wir unseren Kunden seit diesem Jahr eine Videoberatung zu medizinischen und gesundheitlichen Fragen. Außerdem haben wir ein Zweitmeinungsverfahren bei orthopädischen Operationen eingerichtet“, sagt Beckert. Vor dem Hintergrund zunehmender Unsicherheit, ob beispielsweise die vorgesehene Knie-Operation tatsächlich notwendig ist, sei dies eine große Hilfe für die Versicherten, betont der Landesgeschäftsführer. 

Das vergangene Jahr 2017 hat die IKK classic mit einem guten Finanzergebnis abgeschlossen. Bei Ausgaben von fast 10 Milliarden Euro erzielte die Kasse im vergangenen Jahr einen Überschuss von rund 240 Millionen Euro. „Deshalb haben wir am 1. Mai unseren Zusatzbeitragssatz um 0,2 Prozentpunkte gesenkt und beteiligen so unsere Versicherten an der günstigen Entwicklung“, erklärt Beckert. 

In seiner Sitzung kritisierte der Verwaltungsrat der Kasse erneut die Verwerfungen, die durch die Fehljustierungen im Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen (Morbi-RSA) entstehen. Als Zwischenlösung bis zu einer grundlegenden Reform schlägt die IKK classic eine Regelung vor, nach der alle den realen Finanzbedarf einer Kasse überschreitenden Zuweisungen um die Hälfte gekürzt und der gekürzte Betrag wieder der Gemeinschaft aller Kassen zugeführt werden soll.

Baden-Württemberg

Bettina Uhrmann
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