Grippeschutzimpfung nicht vergessen

Die vergangene Grippewelle 2017/2018 war in Baden-Württemberg mit 23.585 Fällen mit großem Abstand die schwerste seit Beginn des Jahrtausends. „Das beste Mittel, sich gegen Grippe zu schützen, ist die Impfung“, betont Klaus Würtenberger, Regionalgeschäftsführer der Krankenkasse IKK classic, angesichts der 552 Grippefälle im Kreis Lörrach, die dem Robert-Koch-Institut für die vergangene Saison gemeldet wurden. Im Winter 2016/17 hatte es dagegen lediglich 126 Grippefälle im Landkreis gegeben, ein Jahr davor nur 94.

„Der beste Zeitraum für eine Grippeschutzimpfung sind die Monate Oktober und November“, sagt Würtenberger. „Nach der Impfung dauert es etwa zwei Wochen, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor den Influenzaviren gebildet hat.“

Während im nasskalten Herbst meist harmlose Erkältungen, grippale Infekte also, grassieren, hat die echte Grippe, die Influenza, nach der Jahreswende ihre Hochphase und dauert oft bis April an. Besonders bei Risikopatienten, zu denen etwa Menschen über 60 Jahren, Schwangere sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen zählen, kann eine Influenza-Infektion einen schweren Verlauf nehmen. Für sie empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die jährliche Grippeimpfung – ebenso für Personen, die beruflich mit sehr vielen Menschen in Kontakt kommen.

Gerade Menschen, die selbst nicht geimpft werden können, weil sie beispielsweise zu krank oder zu schwach sind, sind darauf angewiesen, dass ihre Umgebung geimpft ist und sie nicht anstecken kann. Würtenberger hat hier besonders medizinisches Personal im Blick, aber auch Familienangehörige. „Die IKK classic zahlt deshalb die Impfung für alle ihre Versicherten“, unterstreicht Würtenberger. „Grundsätzlich ist es sinnvoll, den Impfpass im Auge zu behalten und das Thema Impfung und Auffrischung mit dem Hausarzt zu besprechen.“

Baden-Württemberg

Bettina Uhrmann
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