Mehr Pflegebedürftige in Freiburg

Pflegekassen unterstützen bei häuslicher Pflege

Ende 2017 haben 6.376 Pflegebedürftige aus Freiburg Leistungen der sozialen Pflegeversicherung erhalten. Das waren 1.033 Menschen oder 19,3 Prozent mehr als im Jahr 2015, berichtet die Krankenkasse IKK classic anhand aktueller Daten des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg.

„Insgesamt nimmt die Zahl der Pflegebedürftigen seit Jahren zu. Ein Grund für den jüngsten starken Anstieg ist auch das zweite Pflegestärkungsgesetz, das im Januar 2017 in Kraft trat. Es definiert die Pflegebedürftigkeit neu, sodass mehr Menschen leistungsberechtigt sind“, erklärt Brigitte Schemann, Pflegeberaterin der IKK classic in Freiburg.

In Freiburg wurden 1.869 pflegebedürftige Menschen in vollstationären Pflegeeinrichtungen und 1.188 von ambulanten Pflegediensten zu Hause betreut. „Deutlich zugenommen hat die Anzahl der Pflegegeldempfänger, die ausschließlich von Angehörigen betreut werden. Sie ist in der Stadt zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 um ein Drittel (33,9 Prozent) auf 3.319 gestiegen“, sagt Schemann.

Ende 2017 gab es in Freiburg 23 Pflegedienste mit 611 Mitarbeitern. In den 24 Pflegeheimen arbeiteten 2.028 Menschen.

„Aufgrund des demographischen Wandels ist in Zukunft mit einer weiteren Zunahme pflegebedürftiger Menschen zu rechnen. Auch eine plötzliche Erkrankung oder ein Sturz können zu Pflegebedürftigkeit führen, was das gewohnte Leben der Betroffenen und deren Angehörigen oft komplett auf den Kopf stellt“, so Brigitte Schemann.

Wer für sich oder einen Angehörigen die Pflege organisieren muss und nach einem geeigneten Pflegedienst oder Pflegeheim sucht, kann sich an die Pflegekasse seiner gesetzlichen Krankenversicherung wenden.

Weitere Informationen und Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung finden Sie auf unserer Seite zur Pflegeversicherung

Baden-Württemberg

Bettina Uhrmann
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