Ein Tag voller Begeisterung

Rund 80 Vertriebsmitarbeiter der IKK classic in Baden-Württemberg bei der Gewerbeakademie in Freiburg

Was macht den Unterschied, dass ein Unternehmen Fans hat und nicht nur Kunden? Wie schafft man es, dass die Kunden begeistert das Unternehmen weiterempfehlen? Ganz im Zeichen von Motivation und Begeisterung stand die Tagung in der Freiburger Gewerbeakademie, zu der Rainer Beckert, Landesgeschäftsführer der IKK classic, rund 80 Vertriebsmitarbeiter der Handwerkerkrankenkasse aus ganz Baden-Württemberg geladen hatte.

Die vorrangige Zielgruppe der begeisterten Vertriebsmitarbeiter wurde schon am Vormittag klar definiert: das Handwerk. So beschrieb Hausherr Johannes Ullrich, Präsident der Handwerkskammer Freiburg, die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen dem Handwerk und seiner Innungskrankenkasse und nahm sich auch nach seinem Vortrag noch den ganzen Tag Zeit – ein Zeichen der Wertschätzung für den Partner aus der gesetzlichen Krankenversicherung.

In seiner mehr als einstündigen Rede ging Johannes Ullrich auch auf die Herausforderungen ein, denen sich das Handwerk derzeit gegenüber sieht: beispielsweise die sinkende Zahl der Auszubildenden, die nur noch halb so groß ist wie vor zehn Jahren, der enorme Rückgang an Betrieben im Nahrungsmittelhandwerk, fehlende Nachfolger bei der Betriebsübergabe oder die Digitalisierung.

Ullrich appellierte an die Politik, die Selbstverwaltung nicht anzutasten, da sie eines der wichtigsten Güter in Deutschland sei: „Die Mitglieder haben das Recht, das Geschehen mitzubestimmen.“ Des Weiteren forderte er die „Rückvermeisterung“, also die Zulassungspflicht auch für die heute zulassungsfreien Gewerke wieder einzuführen.

„Wir brauchen jede Hand im Handwerk“, betonte Ullrich. Um die Karriere im Handwerk noch attraktiver zu gestalten, forderte er die Einführung einer Meisterprämie. Auch die Gremien im Handwerk gehören laut Ullrich weiterentwickelt: Sie sollten moderner, jünger, weiblicher werden.

Auch die Partner aus der privaten Versicherung für das Handwerk nahmen teil an der begeisternden Veranstaltung: Bettina Cristofori und Mario Mager, beide hochrangige Vertreter der Signal Iduna, boten eine Intensivierung der Kooperation zwischen Signal Iduna und IKK classic an – man habe nicht nur einen gemeinsamen Messeauftritt bei der Internationalen Handwerksmesse in München und gemeinsame Politische Themen, sondern unter www.isi-gesund.de sogar einen gemeinsamen Internetauftritt.

Erwartungshaltung + x = Begeisterung. So lautet die Formel, die für jeden Kundenkontakt Grundlage sein sollte, forderte Paul Johannes Baumgartner, selbst leidenschaftlicher Vortragsredner, Motivationstrainer und Publizist, der das „x“ bei der Vertriebstagung war. „X“ ist das Überraschende, das Einzigartige, der Mehrwert, der letztendlich darüber entscheidet, ob der Kunde nur zufrieden oder schlichtweg begeistert ist.

Ganz konkret bedeutet das, sich im Kundenkontakt von neuen Fragen leiten zu lassen. Nicht „Wo stehen Sie?“, sondern „Wo wollen Sie hin?“; nicht „Was haben wir im Angebot?“, sondern „Was brauchen Sie?“. Lösungen anbieten statt Probleme diskutieren, das ist nach Baumgartner der richtige Ansatz. Dazu müssen aber alle Mitarbeiter, vor allem die an den Schlüsselstellen, zu Veränderung bereit sein.

Damit die Begeisterung, die die Mitarbeiter auf die Kunden übertragen sollen, nicht aus dem hohlen Bauch kommt, warf Landesgeschäftsführer Beckert einen optimistischen Blick in die nahe Zukunft: Der Zusatzbeitrag wird um zwei Zehntel gesenkt, Leistungen werden erweitert, mit der neu kreierten Marke erwartet er weitere Verbesserungen im Service. Und mit der Gestaltungskraft, die Kern der neuen Marke ist und an die Vertriebskoordinatorin Christine Gulde-Wisser augenzwinkernd erinnerte, bekommt die Begeisterung noch eine weiteren Schub.

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Als Symbol für die gute Zusammenarbeit zwischen Handwerk und IKK classic überreichte Handwerkskammerpräsident Ullrich dem IKK-Landesgeschäftsführer Rainer Beckert den „Hut des Handwerks“.

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Baden-Württemberg

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