Fit für das Arbeitsleben

Pilot-Seminar für Maler-Azubis bei der IKK classic

Mit dem Einstieg ins Berufsleben stürmen auf junge Auszubildende viele neue und unbekannte Themen ein: Steuer und Sozialversicherung, Umgang mit firmeneigenen Werkzeugen, korrektes Verhalten im Betrieb und gegenüber Kunden und nicht zuletzt die Wertschätzung der eigenen Gesundheit und Arbeitskraft. Um die Azubis der Innungsmaler an die Themen heranzuführen, haben der Malerverbund Mittlerer Neckar und die Handwerkerkrankenkasse IKK classic ein Pilotseminar in Ludwigsburg durchgeführt. Teilgenommen haben 35 Azubis aus der Region.

„Diese Veranstaltung ist ein absolutes Novum“, sagte Thomas Rometsch, Obermeister der Maler- und Lackiererinnung Ludwigsburg, bei der Begrüßung und kündigte für Azubis aus Innungsbetrieben weitere „Fortbildungen“ dieser Art an. Als Einstieg in die Pflichtveranstaltung, für die die Teilnehmenden von der Berufsschule befreit waren, stellte Gastgeber und IKK-Regionalgeschäftsführer Marc Kwiatkowski die Feinheiten von Brutto und Netto, den einzelnen Sozialversicherungsträgern, Krankenkassenwahl und Eigenvorsorge vor.

Danach wurde es für die jungen Männer und Frauen „greifbarer“: „Wertschätzung von Werkzeug und Material“ lautete der Vortrag von Björn Lieb von der Festool GmbH, bei dem nicht nur verantwortungsvolles und bewusstes Handeln, sondern auch Sicherheitsaspekte und Gefahren thematisiert wurden. Auch Preisgestaltung und Garantieleistungen kamen zur Sprache.

Ein weiteres wichtiges Gut, das Wertschätzung verdient, ist die eigene Gesundheit, wie IKK-Gesundheitsmanager Walter Müller den Azubis erläuterte. Im Arbeitsalltag ist es deshalb wichtig, schon von Anfang an auf richtige Körperhaltungen und gesundheitsförderliches Verhalten zu achten, bevor sich falsche Gewohnheiten einschleichen können. Wie hebe ich zum Beispiel einen schweren Farbeimer? Natürlich mit geradem Rücken aus der Hocke, erklärte Müller – denn beim Heben mit rundem Rücken lastet gleich ein Gewicht von mehreren hundert Kilo auf den Bandscheiben. Konkrete Bewegungs- und Entlastungsübungen sorgten dafür, dass alle locker und gut gelaunt in die Mittagspause gingen.

Nach dem von der Firma Farbtex GmbH gesponserten gesunden Mittagessen machte IKK-Kommunikationstrainerin Maren Killinger mit dem „Knigge für Auszubildende“ die Nachwuchskräfte fit für den Umgang mit der Kundschaft. Sie zeigte anschaulich, was für einen Unterschied Mimik und Körpersprache machen können. „Wer mit einem Lächeln zum Kunden kommt, wird gleich viel freundlicher empfangen“, weiß die Trainerin. Schließlich mache das, was man sage, nur sieben Prozent einer Botschaft aus, wie sie mit der Kommunikationspyramide verdeutlichte. Den Rest sagen der Tonfall und die Körpersprache.

Dass der Malerverbund der Innungsmaler und die IKK classic mit diesem Pilotseminar alles richtig gemacht haben, zeigte das Ergebnis der Feedback-Bögen: Die Veranstaltung bekam von den Teilnehmenden die Note 1,5.

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Foto: Vor dem Mittagessen eine kleine Bewegungseinheit: Malerazubis lernten Ausgleichsübungen für den Arbeitsalltag kennen.

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