Besonders engagiert für die Gesundheit der Mitarbeiter

IKK classic zeichnet vier Firmen aus dem Landkreis Ludwigsburg aus

IKK classic verleiht der Bäckerei Trölsch und der Kühner Wärmetauscher GmbH & Co. KG aus Korntal-Münchingen sowie der Karl Lutz Nachfolger GmbH und dem Standort der Unternehmensgruppe Heinrich Schmid in Ludwigsburg das Siegel „Exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)“. Von 33 bundesweit ausgezeichneten Firmen sind sechs aus Baden-Württemberg – vier davon aus dem Landkreis Ludwigsburg.

Längst ist betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) nicht mehr die klassische Rückenschule in Verbindung mit einem Obstkorb für die Mitarbeiter. Das heutige hochprofessionelle BGM ist ein nicht mehr wegzudenkender Faktor für den Betriebserfolg. „Sie haben die Bedeutung von BGM erkannt und die Maßnahmen effektiv umgesetzt“, betonte IKK-Regionalgeschäftsführer Marc Kwiatkowski bei den Urkundenverleihungen an Elisabeth Poša, Geschäftsführerin des Familienbetriebs Kühner Wärmetauscher in dritter Generation, an Denise Trölsch in dem Familienbetrieb mit mehr als 20 Bäckerei-Filialen in der Region, an die beiden Chefs des Familienbetriebs und Herstellers von Tor- und Zaunanlagen Karl Lutz Nachfolger, Rainer Moses und Ulrich Harsch, sowie an Christoph Sailer, Geschäftsführer der Gesellschaft der Unternehmensgruppe Heinrich Schmid in Ludwigsburg, und Geschäftsbereichsassistentin Ingrid Haag. Die Urkunde erhielten die vier Firmen im Wettbewerb um einen Gesundheitspreis speziell für das Handwerk. Damit gehören sie zu der „Königsklasse“ der besten Betriebe in Deutschland, die die Handwerkerkrankenkasse IKK classic für ihr exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement im Rahmen des Corporate Health Awards ausgezeichnet hat.

Was machen die Chefinnen und Chefs der vier Firmen anders als andere? Alle legen ganz bewusst großen Wert auf Verantwortung und persönliche Nähe zu ihren Beschäftigten – und sie haben mit dem strukturierten BGM ein Werkzeug in der Hand, mit dem passgenau auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auf die konkreten Arbeitsverhältnisse im Betrieb eingegangen werden kann.

Zwei Beispiele stellvertretend für die Aktivitäten in den vier Firmen: So hat die Familie Trölsch beispielsweise die Anregungen aus der Bestandsaufnahme zu Beginn des BGM bei verschiedenen Umbau-Maßnahmen berücksichtigt – in den Läden und in der Produktion wurde die Tischhöhe optimiert, und eine hochmoderne Lüftungsanlage in der Bäckerei sorgt dafür, dass es kaum noch Probleme wegen des Mehlstaubs gibt.

Bei Karl Lutz Nachfolger hat das BGM neben Umbaumaßnahmen unter anderem zu einer Veränderung des persönlichen Verhaltens geführt: Es wurden Therabänder angeschafft, und sowohl die Büroangestellten als auch die Handwerker in der Produktion machen jetzt jeden Tag gemeinsam fünf Minuten Dehnübungen – während der Arbeitszeit, wohlgemerkt.

Und was hat sich durch das strukturierte BGM verändert? „Die Leute haben erkannt, dass sie wertgeschätzt werden“, sagt Elisabeth Poša, Chefin von Kühner Wärmetauscher. Außerdem beobachtet sie, dass sich die Kommunikation in den Teams verbessert hat.

Ähnliches wird auch bei Heinrich Schmid wahrgenommen: „Im Idealfall achten die Kollegen mehr aufeinander und erinnern sich gegenseitig“, sagt Ingrid Haag.

„Es ist wirklich beispielhaft, wie sich die vier Firmen um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter kümmern“, unterstreicht IKK-Gesundheitsmanagerin Sabine Schöck. Und natürlich gibt es in allen Häusern auch schon Pläne, wie es nach der Corona-Pandemie mit BGM weitergeht.

Die IKK classic hat für Handwerksbetriebe gleich welcher Größe ein Portfolio von individuellen Ansätzen zusammengestellt, das auf die verschiedensten Situationen und Bedürfnisse der Unternehmen angepasst werden kann. Die Gesundheitsmanager der Handwerkerkrankenkasse kommen dabei direkt in den Betrieb, analysieren den Status Quo und geben dem Chef wertvolle Erkenntnisse an die Hand, die die Grundlage für weitere Maßnahmen bilden. Das können Workshops in den Bereichen Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung oder Suchtprävention sein, Seminare über gesunde Führung oder ein Gesundheitstag für alle Mitarbeiter sein. Die nachhaltige Prävention, z.B. die Veränderung der Arbeitsverhältnisse, ist der Kerninhalt des BGM. 

Der Corporate Health Award ist eine Initiative von EuPD Research und dem Handelsblatt und prämiert jährlich die besten Organisationen Deutschlands. Der Award ist die renommierteste Auszeichnung für betriebliches Gesundheitsmanagement in der Bundesrepublik. Sonderpreispartnerin in der Kategorie „Gesundes Handwerk“ ist die IKK classic als die Krankenkasse des Handwerks. Sie unterstützt insbesondere klein- und mittelständische Betriebe bei der Einführung und Umsetzung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Unter den ausgezeichneten Betrieben mit „exzellentem betrieblichen Gesundheitsmanagement“ wird der Gewinner des Sonderpreises „Gesundes Handwerk“ des Corporate Health Awards ermittelt. Sowohl mit der Auszeichnung „Exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement“ als auch mit dem Sonderpreis „Gesundes Handwerk“ können Handwerksbetriebe ihr Engagement für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter sichtbar nach außen tragen.

Profilbild Pressereferentin  Bettina Uhrmann © IKK Classic

Baden-Württemberg

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