FAIRänderung im Betrieb

Coach Johannes Warth zeigte Nürnberger Unternehmern und Führungskräften, wie Veränderungen im Betrieb fair und für alle verträglich ablaufen können.  

Innovation gilt als der Motor der Wirtschaft. Stillstand dagegen ist nie gut. Denn Stillstand heißt, dass nichts vorangeht, sich nichts bewegt. Für einen Betrieb kann Stillstand schnell das Aus bedeuten. Doch Innovation und Fortschritt gehen meist mit Veränderungen einher. Kommt es in einem Betrieb zu Veränderungen, ist der Schreck für alle – Betriebsinhaber, Führungskräfte und Mitarbeiter – meist groß. In seinem 60-minütigen Programm zeigte der Unternehmensberater und Coach Johannes Warth am Dienstagabend in Nürnberg, wie Führungskräfte mit Veränderungen so umgehen können, dass weder sie selbst noch ihre Mitarbeiter unter ihnen leiden. Gastgeber der Veranstaltung war die  IKK classic. 
 
Wie sich Veränderungen im Betrieb auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mitarbeitern und Führungskräften auswirken, machte die Live-Umfrage unter den Nürnberger Gästen deutlich. Lediglich sieben Prozent gaben an, dass Veränderungen diesbezüglich keine Auswirkungen haben. Dagegen sahen 41 Prozent die Folgen in höherer Belastung im Allgemeinen, einem höherer Krankenstand (26 Prozent) und Überstunden (22 Prozent). Das Betriebsklima leidet nur bei vier Prozent der Befragten. Trotz der teils beträchtlichen Folgen gaben 43 Prozent an, bisher noch nichts unternommen zu haben, um die Situation zu lösen. Immerhin ein Viertel hat einen Maßnahmenplan erstellt. 18 Prozent holen sich Unterstützung von extern, während 14 Prozent die Lösung in eigens geschaffenen Arbeitsgruppen suchen. 

FAIR: Veränderungsprozesse positiv gestalten 
Orientierung im Veränderungsprozess bietet das Akronym FAIR – es steht für Fundament, Agieren, Inspiration und Ruhe. Wer sich an diesen vier Leitbegriffen entlanghangelt, kann Veränderungsprozesse positiv gestalten. Steht eine Veränderung in der Tür, empfiehlt Johannes Warth jedem, sich auf sein Fundament zu besinnen. Denn wie schon sein Vater zu sagen pflegte: „Was du kannst und was du weißt, das kann dir keiner mehr nehmen“. Soll heißen, dass keiner auch bei noch so großen Veränderungen mit leeren Händen dasteht. Führen wir uns in solchen Situationen vor Augen, was wir eigentlich schon alles können und wissen, lassen der Schreck und die damit verbundene Schockstarre schnell nach. Das ist wichtig, denn zur positiven Gestaltung von Veränderungsprozessen gehört es, selbst aktiv zu werden und selbst zu agieren, statt nur zu re-agieren. Das bedeutet auch, Veränderungen aktiv und planvoll anzustoßen. Welches Chaos entstehen kann, wenn Veränderungsprozesse unkontrolliert vonstatten gehen, erfuhren die Gäste direkt am eigenen Leib. Ohne weitere Anweisungen zur Durchführung sollten sie ihre Sitzplätze so wechseln, dass alle Teilnehmer, die bisher in der linken Saalhälfte saßen, nun in der rechten Hälfte sitzen und umgekehrt. Ordnung in das entstandene Chaos brachte IKK-Gesundheitsmanagerin Magdalena Winkler, indem sie strukturierte Vorgaben zum Platzwechsel machte. Anschließend erklärte sie, wie sie Unternehmen im Prozess des Betrieblichen Gesundheitsmanagements gezielt und strukturiert unterstützt und diesen Prozess zu einem positiven Erlebnis für alle Mitarbeiter macht. 
 
Den dritten Baustein einer erfolgreichen Veränderungsbewältigung bildet die Inspiration. Sie steht zum einen für die Offenheit für Neues und zum anderen für die Inspiration der Mitarbeiter durch ihre Führungskräfte. Denn wer bildlich gesprochen auf seinem Platz verharrt, wird andere kaum dazu bewegen, von ihren Plätzen aufzustehen. Der vierte Buchstabe des Akronyms FAIR steht für Ruhe. Denn bei aller Inspiration und Tatkraft warnt Coach Johannes Warth vor übereiligem Aktionismus. Nicht jede Innovation ist sinnvoll und nicht jede Veränderung bringt den Betrieb wirklich weiter. Sein Tipp: „Schlafen Sie eine Nacht darüber, bevor Sie eine große Veränderungen auf den Weg bringen.“ 

Betriebliches Gesundheitsmanagement der IKK classic
Wer sich um die Gesundheit seiner Mitarbeiter kümmert, hat im Wettbewerb die Nase vorn: Die Mitarbeiter werden seltener krank, sind motiviert und leistungsstark. Das spricht sich auch unter Kunden und potenziellen Bewerbern herum und trägt so auch zum positiven Image als Arbeitgeber bei.  Als starker Partner des Handwerks und des Mittelstands unterstützt die IKK classic Unternehmer dabei, ihre Mitarbeiter – und sich selbst – fit und gesund zu halten. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist ein kostenfreies Angebot der Innungskrankenkasse. Die Gesundheitsmanager der IKK classic passen die einzelnen Maßnahmen, von Workshops über Gesundheitstage bis zum umfassenden Betrieblichen Gesundheitsmanagement, individuell an die Bedürfnisse eines jeden Betriebs und seiner Mitarbeiter an. 

Bildmaterial

© IKK Classic

FAIRänderung im Betrieb: Coach Johannes Warth zeigte in Nürnberg, dass Veränderungen keine Schreckgespenster sein müssen.

Bildquelle: IKK classic

Das Foto kann im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung kostenlos verwendet werden. Bitte senden Sie uns bei einer Veröffentlichung ein Belegexemplar zu.

Bild herunterladen
© IKK Classic

Sobald der Ball aufhört, sich zu drehen, fällt er herunter. Auch im Betrieb sollte es keinen Stillstand geben.

Bildquelle: IKK classic

Das Foto kann im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung kostenlos verwendet werden. Bitte senden Sie uns bei einer Veröffentlichung ein Belegexemplar zu.

Bild herunterladen
© IKK Classic

Agieren statt reagieren: Solange sich Johannes Warth bewegt und die Balance hält, hat er die Kontrolle.

Bildquelle: IKK classic

Das Foto kann im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung kostenlos verwendet werden. Bitte senden Sie uns bei einer Veröffentlichung ein Belegexemplar zu.

Bild herunterladen
© IKK Classic

Live-Abstimmung mit dem Smartphone

Bildquelle: IKK classic

Das Foto kann im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung kostenlos verwendet werden. Bitte senden Sie uns bei einer Veröffentlichung ein Belegexemplar zu.

Bild herunterladen
© IKK Classic

Bayern

Viktoria Durnberger
Pressereferentin

Tel.: 0821 3158 430 013
Fax: 0800 455 8888-360

viktoria.durnberger@ikk-classic.de
twitter.com/IKKcl_Presse_BY