Schreck lass nach!

Coach Johannes Warth zeigte Dillinger Unternehmern und Führungskräften, wie Veränderungen im Betrieb fair und für alle verträglich ablaufen können.

Innovation gilt als der Motor der Wirtschaft. Stillstand dagegen ist nie gut. Denn Stillstand heißt, dass nichts vorangeht, sich nichts bewegt. Für einen Betrieb kann Stillstand schnell das Aus bedeuten. Doch Innovation und Fortschritt gehen meist mit Veränderungen einher. Kommt es in einem Betrieb zu Veränderungen, ist der Schreck für alle – Betriebsinhaber, Führungskräfte und Mitarbeiter – meist groß. Im Dillinger Stadtsaal zeigte Unternehmensberater und Coach Johannes Warth am 23. Oktober 2019, wie Führungskräfte mit Veränderungen so umgehen können, dass weder sie selbst noch ihre Mitarbeiter unter ihnen leiden. Gastgeber der Veranstaltung war die IKK classic in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Nordschwaben, dem Handelsverband Bayern und der Signal Iduna.

Wie sich Veränderungen im Betrieb auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mitarbeitern und Führungskräften auswirken, machte die Live-Umfrage unter den Dillinger Gästen deutlich. Lediglich zwei Prozent gaben an, dass Veränderungen diesbezüglich keine Auswirkungen haben. Dagegen sahen 42 Prozent die Folgen in höherer Belastung, Überstunden (22 Prozent) und einem höherer Krankenstand (12 Prozent). Auch das Betriebsklima leidet bei 22 Prozent der Befragten unter Veränderungen. Trotz der teils beträchtlichen Folgen gaben 52 Prozent an, bisher noch nichts unternommen zu haben, um die Situation zu lösen. Immerhin ein Viertel (24 Prozent) hat einen Maßnahmenplan erstellt. 14 Prozent holen sich Unterstützung von extern, während 10 Prozent die Lösung in eigens geschaffenen Arbeitsgruppen suchen.

FAIR: Veränderungsprozesse positiv gestalten

Orientierung im Veränderungsprozess bietet das Akronym FAIR – es steht für Fundament, Agieren, Inspiration und Ruhe. Wer sich an diesen vier Leitbegriffen entlanghangelt, kann Veränderungsprozesse positiv gestalten. Steht eine Veränderung in der Tür, empfiehlt Johannes Warth jedem, sich auf sein Fundament zu besinnen. Denn wie schon sein Vater zu sagen pflegte: „Was du kannst und was du weißt, das kann dir keiner mehr nehmen“. Soll heißen, dass keiner auch bei noch so großen Veränderungen mit leeren Händen dasteht. Führen wir uns in solchen Situationen vor Augen, was wir eigentlich schon alles können und wissen, lassen der Schreck und die damit verbundene Schockstarre schnell nach. Das ist wichtig, denn zur positiven Gestaltung von Veränderungsprozessen gehört es, selbst aktiv zu werden und selbst zu agieren, statt nur zu re-agieren. Das bedeutet auch, Veränderungen aktiv und planvoll anzustoßen.

Den dritten Baustein einer erfolgreichen Veränderungsbewältigung bildet die Inspiration. Sie steht zum einen für die Offenheit für Neues und zum anderen für die Inspiration der Mitarbeiter durch ihre Führungskräfte. Denn wer bildlich gesprochen auf seinem Platz verharrt, wird andere kaum dazu bewegen, von ihren Plätzen aufzustehen. Der vierte Buchstabe des Akronyms FAIR steht für Ruhe. Denn bei aller Inspiration und Tatkraft warnt Coach Johannes Warth vor übereiligem Aktionismus. Nicht jede Innovation ist sinnvoll und nicht jede Veränderung bringt den Betrieb wirklich weiter. . Weitergebracht hat der Abend die Teilnehmer auf jeden Fall: „Johannes Warth hat genau die Probleme angesprochen, die wir Betriebe alle haben und die wir angehen sollten. Für mich nehme ich mit, dass wir Führungskräfte und Betriebsinhaber immer zuerst an uns selbst arbeiten müssen“, so Dario Acri von der Bäckerei Gnaier in Heidenheim.

Betriebliches Gesundheitsmanagement der IKK classic

Wer sich um die Gesundheit seiner Mitarbeiter kümmert, hat im Wettbewerb die Nase vorn: Die Mitarbeiter werden seltener krank, sind motiviert und leistungsstark. Das spricht sich auch unter Kunden und potenziellen Bewerbern herum und trägt so auch zum positiven Image als Arbeitgeber bei.  Als starker Partner des Handwerks und des Mittelstands unterstützt die IKK classic Unternehmer dabei, ihre Mitarbeiter – und sich selbst – fit und gesund zu halten. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist ein kostenfreies Angebot der Innungskrankenkasse. Die Gesundheitsmanager der IKK classic passen die einzelnen Maßnahmen, von Workshops über Gesundheitstage bis zum umfassenden Betrieblichen Gesundheitsmanagement, individuell an die Bedürfnisse eines jeden Betriebs und seiner Mitarbeiter an.

Bildmaterial

Wenn alle im Betrieb zusammenarbeiten, können sie wahre Kunststücke vollbringen – und jede noch so große Herausforderung meistern.

Bildnachweis: IKK classic

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Dieses Kunststück funktioniert nur, solange der Ball sich dreht. Auch im Betrieb sollte es keinen Stillstand geben.

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Dieses Kunststück funktioniert nur, solange der Ball sich dreht. Auch im Betrieb sollte es keinen Stillstand geben.

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Wie man auch unter schwierigen Bedingungen tolle Ergebnisse erzielen kann, zeigte Coach Johannes Warth mit seinem Schlagzeug.

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Wer etwas wagt und investiert, kann richtig viel gewinnen: Diese Zuschauerin folgte der Aufforderung von Johannes Warth fünf Euro in den Klingelbeutel zu werfen und bekam zehn Euro zurück.

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Stephan Rauch, Regionalgeschäftsführer für Schwaben bei der IKK classic, führte durch den Abend.

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Gesundheitsmanagerin Ruth Amareller erklärte, wie das betriebliche Gesundheitsmanagement der IKK classic funktioniert.

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Auch dem stellvertretenden Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Nordschwaben, Joachim Sigg, liegt das betriebliche Gesundheitsmanagement am Herzen.

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Bayern

Viktoria Durnberger
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