FAIRändern Sie schon?

Coach Johannes Warth zeigte Weißenhorner Unternehmern und Führungskräften, wie Veränderungen im Betrieb fair und für alle verträglich ablaufen können.

Innovation gilt als der Motor der Wirtschaft. Stillstand dagegen ist nie gut. Denn Stillstand heißt, dass nichts vorangeht, sich nichts bewegt. Für einen Betrieb kann Stillstand schnell das Aus bedeuten. Doch Innovation und Fortschritt gehen meist mit Veränderungen einher. Kommt es in einem Betrieb zu Veränderungen, ist der Schreck für alle – Betriebsinhaber, Führungskräfte und Mitarbeiter – meist groß. Im Stadtsaal Weißenhorn zeigte Unternehmensberater und Coach Johannes Warth am 26. November 2019, wie Führungskräfte mit Veränderungen so umgehen können, dass weder sie selbst noch ihre Mitarbeiter unter ihnen leiden. Gastgeber der Veranstaltung war die IKK classic in Kooperation mit der Signal Iduna und der Kreishandwerkerschaft Günzburg/Neu-Ulm.

Wie sich Veränderungen im Betrieb auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mitarbeitern und Führungskräften auswirken, machte die Live-Umfrage unter den rund 140 Gästen deutlich. Lediglich elf Prozent gaben an, dass Veränderungen diesbezüglich keine Auswirkungen haben. Dagegen sahen 49 Prozent die Folgen in höherer Belastung, Überstunden (13 Prozent) und einem höherer Krankenstand (9 Prozent). Auch das Betriebsklima leidet bei 17 Prozent der Befragten unter Veränderungen. Trotz der teils beträchtlichen Folgen gaben 46 Prozent an, bisher noch nichts unternommen zu haben, um die Situation zu lösen. Immerhin 29 Prozent der Befragten haben einen Maßnahmenplan erstellt. 18 Prozent holen sich Unterstützung von extern, während sieben Prozent die Lösung in eigens geschaffenen Arbeitsgruppen suchen.

FAIR: Veränderungsprozesse positiv gestalten

Orientierung im Veränderungsprozess bietet das Akronym FAIR – es steht für Fundament, Agieren, Inspiration und Ruhe. Wer sich an diesen vier Leitbegriffen entlanghangelt, kann Veränderungsprozesse positiv gestalten. Steht eine Veränderung in der Tür, empfiehlt Johannes Warth jedem, sich auf sein Fundament zu besinnen. Dazu forderte er jeden Einzelnen im Publikum auf, für sich selbst aufzuzählen, was er schon alles kann und weiß. Schnell wird klar, dass keiner auch bei noch so großen Veränderungen mit leeren Händen dasteht. Führen wir uns in solchen Situationen vor Augen, was wir eigentlich schon alles können und wissen, lassen der Schreck und die damit verbundene Schockstarre schnell nach. Das ist wichtig, denn zur positiven Gestaltung von Veränderungsprozessen gehört es, selbst aktiv zu werden und selbst zu agieren, statt nur zu re-agieren. Das bedeutet auch, Veränderungen aktiv und planvoll anzustoßen.

Den dritten Baustein einer erfolgreichen Veränderungsbewältigung bildet die Inspiration. Sie steht zum einen für die Offenheit für Neues und zum anderen für die Inspiration der Mitarbeiter durch ihre Führungskräfte. Dazu müssen Betriebsinhaber und Führungskräfte gelegentlich auch die eigene Einstellung auf den Prüfstand stellen. Denn wer arbeitet schon gerne für einen grimmigen, miesgelaunten Chef, der jeden Tag mit den Worten „Heut wird’s wieder a Scheißtag“ beginnt? Der vierte Buchstabe des Akronyms FAIR steht für Ruhe. Bei aller Inspiration und Tatkraft warnt Coach Johannes Warth vor übereiligem Aktionismus. Nicht jede Innovation ist sinnvoll und nicht jede Veränderung bringt den Betrieb wirklich weiter. Wie schon sein Vater sagte: „Bevor du ebbes entscheidesch, schlafsch a Nacht drüber.“

Betriebliches Gesundheitsmanagement der IKK classic

Wer sich um die Gesundheit seiner Mitarbeiter kümmert, hat im Wettbewerb die Nase vorn: Die Mitarbeiter werden seltener krank, sind motiviert und leistungsstark. Das spricht sich auch unter Kunden und potenziellen Bewerbern herum und trägt so auch zum positiven Image als Arbeitgeber bei.  Als starker Partner des Handwerks und des Mittelstands unterstützt die IKK classic Unternehmer dabei, ihre Mitarbeiter – und sich selbst – fit und gesund zu halten. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist ein kostenfreies Angebot der Innungskrankenkasse. Die Gesundheitsmanager der IKK classic passen die einzelnen Maßnahmen, von Workshops über Gesundheitstage bis zum umfassenden Betrieblichen Gesundheitsmanagement, individuell an die Bedürfnisse eines jeden Betriebs und seiner Mitarbeiter an.

Bildmaterial

Stephan Rauch, Regionalgeschäftsführer Schwaben bei der IKK classic, moderierte die Live-Abstimmung unter den Teilnehmern.

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Auch Michael Stoll, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Günzburg/Neu-Ulm unterstrich die Bedeutung einer gesunden Belegschaft.

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Gesundheitsmanagerin Ruth Amereller erklärte den Gästen, wie das betriebliche Gesundheitsmanagement der IKK classic funktioniert.

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Immer in Bewegung bleiben: Solange im eigenen Unternehmen Betrieb herrscht, ist die Welt in Ordnung und Kunststücke sind möglich.

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Wie man auch unter schwierigen Voraussetzungen Höchstleistungen erbringen kann, zeigte Johannes Warth mit seinem Schlagzeug aus Karton und Blech.

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Wenn alle im Betrieb gemeinsam auf ein Ziel zuarbeiten, können sie Großes vollbringen.

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So viel Spaß kann betriebliches Gesundheitsmanagement mit der IKK classic machen.

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(v.l.) Michael Stoll (Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Günzburg/Neu-Ulm), Peter Igel (Geschäftsstellenleiter der Signal Iduna), Ulrike Ufken (Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Günzburg/Neu-Ulm, Stephan Rauch (Regionalgeschäftsführer Schwaben der IKK classic), Ruth Amereller (Gesundheitsmanagerin der IKK classic) und Wolfgang Strunz (Gebietsdirektor Ulm der Signal Iduna)

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Zum Schluss wurde es noch einmal wild: Johannes Warth performte den IKK-Song im U2-Stil

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Bildnachweis: IKK classic

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