Bayerische Selbstverwaltung macht sich für Reform des Morbi-RSA stark

Wechsel im Vorsitz des Landesbeirats Bayern der IKK classic. Reform des Morbi-RSA bleibt wichtiges Anliegen.

Die IKK classic startet mit einem stabilen Beitragssatz in das Jahr 2020. Seit der Senkung des Beitragssatzes im Mai 2019 liegt dieser konstant bei 1,0 Prozent. Aufgrund der jüngsten Gesundheitsgesetze (TSVG, PpSG) erwartet die Innungskrankenkasse in den kommenden Jahren aber spürbare Ausgabensteigerungen. „Vor diesem Hintergrund gewinnt die Reform des bestehenden Krankenkassen-Finanzausgleichs an Dringlichkeit. Die derzeitige Fehlverteilung verzerrt den Wettbewerb und benachteiligt einzelne Kassenarten ganz erheblich. Dieser gilt es schnellstmöglich entgegenzuwirken. Deshalb befürworten wir als Landesbeirat Bayern die geplante Regionalkomponente ebenso wie eine Manipulationsbremse. Im Sinne eines gerechteren Wettbewerbs unter den Krankenkassen ist eine Reform des Morbi-RSA unumgänglich und muss zeitnah umgesetzt werden“, fordert Klaus Dank, Vorsitzender des Landesbeirats Bayern der IKK classic.

Dieser Argumentation schließt sich sein Stellvertreter Peter Prison an und appelliert an die Politik, einer weiteren Verschärfung der wettbewerbsschädlichen Unterschiede zwischen den Kassenarten gezielt entgegenzuwirken. „Als Landesbeirat der IKK classic in Bayern beschäftigt uns der Morbi-RSA schon seit geraumer Zeit. Die Mängel des derzeitigen Finanzausgleichs sind allseits bekannt, weshalb wir uns auch im Jahr 2020 mit aller Kraft für gerechtere Wettbewerbsvoraussetzungen einsetzen werden“, so Peter Prison.

Zum Jahresbeginn wechselte der Vorsitz des Selbstverwaltungsgremiums und Arbeitgebervertreter Klaus Dank löste Peter Prison, der die Arbeitnehmer vertritt, turnusgemäß zum 1. Januar 2020 als Vorsitzenden des Landesbeirats ab.

 

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Zum 1. Januar 2020 übernahm Klaus Dank (links) turnusgemäß den Vorsitz des bayerischen Landesbeirats. Peter Prison (rechts) verbleibt als stellver-tretender Vorsitzender im Selbstverwaltungsgremium.

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