Vernetzt und digital: bessere Behandlung von chronischen Wunden

Versicherte der IKK classic profitieren jetzt von einer integrierten Versorgung durch Ärzte, Pflegedienste und Wundspezialisten

Dresden, den 26. Januar 2021. Rund eine Millionen Menschen leiden bundesweit unter chronischen Wunden, die beispielsweise durch Druckgeschwüre (Dekubitus), Unterschenkelgeschwüre (Ulcus cruris) oder das diabetische Fußsyndrom verursacht werden. Die Diagnose ist für die Betroffenen körperlich und psychisch meist sehr belastend, die Behandlung in vielen Fällen langwierig. „Die fachgerechte Versorgung von chronischen Wunden ist äußerst komplex. Unzureichende Kommunikation zwischen Ärzten und Pflegekräften, fehlende Transparenz und medizinische Fachexpertise verzögern den Heilungsprozess oft unnötig“, sagt Tim Hollmann, Leiter des Geschäftsbereichs Versorgungsmanagement bei der IKK classic. 

Um die betroffenen Patientinnen und Patienten in Zukunft besser unterstützen zu können, ist die IKK classic jetzt dem besonderen Versorgungsvertrag „Innovative Wundversorgung – gut vernetzt, besser verheilt“ beigetreten. Das integrierte Behandlungskonzept wurde von der DAK Gesundheit entwickelt und vernetzt alle beteiligten Akteure über eine gemeinsam mit der Managementgesellschaft IVPNetworks GmbH ins Leben gerufene digitale Wundplattform. 

Diese virtuelle Wundakte nutzen Ärztinnen und Ärzte, spezialisierte Pflegedienste sowie zertifiziertes Fachpersonal der Medizinproduktehersteller gemeinsam und tauschen sich hier tagesaktuell zu den Behandlungen aus. Nach ihren Patientenbesuchen laden beispielsweise die Pflegekräfte oder Wundberaterinnen und -berater Fotos von dem Heilungsverlauf der Wunden hoch. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte können diese ohne Zeitverzug beurteilen und die Versorgungsempfehlungen an die aktuellen Bedürfnisse der Patienten anpassen. In komplizierteren Fällen stehen auch medizinische Wundexperten kurzfristig und ohne lange Wartezeiten für eine telemedizinische Beratung zur Verfügung. 

Darüber hinaus profitieren die Versicherten von einer unkomplizierten und kostenlosen Verbandsstoffversorgung mit modernsten Materialien. Die Ärzte können per elektronischem Rezept Verbandsstoffe aller Hersteller direkt über die Wundplattform verordnen, die Betroffenen bekommen das Verbandsmaterial von teilnehmenden Medizinprodukteherstellern zuzahlungsfrei nach Hause geliefert. 

„Wir sind überzeugt, dass sich durch die „Innovative Wundversorgung“ der Heilungsprozess beschleunigen und die Gesamtsituation der Betroffenen entscheidend verbessern lässt. Durch die digitale Vernetzung der beteiligten Akteure müssen die Patienten auch seltener zum Arzt und vermeiden gerade in der Corona-Pandemie Wartezeiten und Infektionsrisiken“, sagt Tim Hollmann von der IKK classic. 

Weitere Informationen zur „Innovativen Wundversorgung“ sowie eine Übersicht der an dem Vertrag teilnehmenden Ärzte, Pflegedienste und spezialisierten Medizinproduktehersteller sind auf der Internetseite https://www.innovative-wundversorgung.de zusammengefasst.

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