Gemeinsame Presseerklärung der gesetzlichen Krankenkassen in Hamburg

Krankenkassen fördern Hamburger Hospizdienste mit 1,65 Millionen Euro

(Hamburg, 9. Juli 2019) - Die ambulante Hospizarbeit in Hamburg wird in diesem Jahr von den gesetzlichen Krankenkassen der Stadt mit 1,65 Millionen Euro gefördert. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Fördersumme um rund 200.000 Euro, dies entspricht einem Zuwachs von 13 Prozent. Die Kassen unterstützen damit die Gewinnung, Schulung und Koordinierung der ehrenamtlich tätigen Hospizmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie die palliativ-pflegerische Beratung durch ausgebildete Fachkräfte.

Aktuell begleiten 735 ehrenamtliche Hospizhelfer 1.200 sterbenskranke Menschen in der Hansestadt, 77 von ihnen sind Kinder oder Jugendliche. Auch die Angehörigen werden auf Wunsch von den Ehrenamtlichen unterstützt. Im Vergleich zum Vorjahr werden 385 Erwachsene und 23 Kinder (mit ihren Familien) mehr betreut. „Die meisten Patienten wollen ihre letzte Lebensphase in der vertrauten, häuslichen Umgebung verbringen“, sagt Claudia W. Osten, Leiterin des Bereichs Landesvertragspolitik der IKK classic in Hamburg. „Durch das große persönliche Engagement der ehrenamtlichen Hospizhelfer kann dieser Wunsch vielen Betroffenen erfüllt werden.“ Wenn das nicht möglich ist, stehen die Ehrenamtlichen den Betroffenen im Pflegeheim oder Krankenhaus zur Seite.

Claudia W. Osten dankt den ehrenamtlichen Helfern der ambulanten Hospizdienste stellvertretend für alle gesetzlichen Krankenkassen in Hamburg: „Wir schätzen ihr freiwilliges Engagement sehr und haben vor der Leistung jedes Einzelnen großen Respekt. Ihre Arbeit ist gelebte Mitmenschlichkeit.“

Für Versicherte ist die Hilfe kostenfrei. In allen Hamburger Bezirken stehen ambulante Hospizdienste zur Verfügung. Jede Krankenkasse gibt ihren Versicherten dazu gern weitere Auskünfte. Die häusliche Sterbebegleitung ergänzt die ambulanten Angebote medizinischer und pflegerischer Versorgung am Lebensende.

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Hamburg

Peter Rupprecht
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