„Topfit im Handwerk“: Platz 2 für das Atelier für Schmuck von Thomas Becker

Innungsobermeister der Hamburger Gold- und Silberschmiede macht sich für die Gesundheit seiner Mitarbeiter stark – Tickets für die gesamte Belegschaft für ein Sportevent nach Wahl gewonnen – Wettbewerb um fitteste Handwerksbetriebe in Hamburg geht in die nächste Runde

Gold- und Silberschmiede verbinden Handwerk und Kunst. Sie beschäftigen sich jeden Tag mit edlen Materialien und schönen Dingen. Der Berufsalltag der Fachleute für Schmückendes ist aber auch durch langes Arbeiten im Sitzen geprägt. Auf Dauer kann das zur Muskel- und Skelettbelastung werden. Zudem ist von ihnen stets die volle Konzentration gefordert. Thomas Becker vom Atelier für Schmuck in Hamburg-Rotherbaum achtet deshalb sehr darauf, dass die Belastungen im Job nicht auf Kosten seiner Gesundheit und die seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen. Für sein Engagement wurde er jetzt von der IKK classic mit dem zweiten Preis beim Wettbewerb „Topfit im Handwerk“ ausgezeichnet.

Herausragendes Engagement belohnt
„Mit dem Wettbewerb wollen wir Arbeitgeber motivieren, dass sie sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter stark machen und herausragendes Engagement belohnen“, sagte Volker Hotes, Regionalgeschäftsführer der IKK classic in Hamburg, bei der Preisübergabe. „Man merkt, dass betriebliche Gesundheitsförderung für Thomas Becker eine Herzensangelegenheit ist und die Maßnahmen, die er deswegen in seinem Betrieb umgesetzt, sind vorbildlich.“ Als Preis erhält das Unternehmen neben der Urkunde Gutscheine für Tickets für einen sportlichen Event nach Wahl für die gesamte Belegschaft.

Ergonomische Arbeitsplätze und Yoga auf Firmenkosten
„Bei der Ausstattung unserer Arbeitsplätze war mir von Anfang an wichtig, dass sie ergonomisch gestaltet sind und sich flexibel anpassen lassen, je nachdem was für den Mitarbeiter wichtig ist“, erklärt Thomas Becker. „Denn bei uns gibt der eigene Körper das Maß vor und nicht das Möbel.“ Gerade die Auswahl der Arbeitsstühle hat sich der Goldschmiedemeister nicht einfach gemacht und viele unterschiedliche Produkte ausprobiert, bis die Entscheidung fiel. Die Arbeitstische hat Geschäftsinhaber sogar selbst entwickelt. Zudem kommt einmal in der Woche das gesamte Team zusammen, um gemeinsam Yoga zu machen. Während der Arbeitszeit, wie der Chef betont: „Es ist ja kein Freizeitvergnügen, die Übungen sind wichtig, damit Muskelverspannungen gar keine Chance haben und Stress verarbeitet werden kann.“

Auch das Thema Umgang mit Gefahrenstoffen spielt im Atelier am Grindelhof eine große Rolle. Denn bei der Schmuckherstellung kommen immer wieder giftige Chemikalien zum Einsatz. "Wo immer es möglich ist, haben wir diese bereits durch weniger umwelt- und gesundheitsschädliche Alternativen ersetzt“, erläutert Thomas Becker, der gleichzeitig Obermeister der Hamburger Gold- und Silberschmiede ist. „Außerdem erledigen wir diese Arbeiten nur in einem speziellen Raum mit einer vernünftigen Abluftanlage.“

Investition in Mitarbeitergesundheit lohnt sich
Die Investitionen lohnen sich für den Unternehmer. Der Krankenstand in seinem Betrieb ist deutlich niedriger als in der Branche üblich. Die Mitarbeiter wissen, dass das Engagement keine Selbstverständlichkeit ist und schätzen es. In Zeiten, in denen viele Handwerksbetriebe unter dem aktuellen Fachkräftemangel leiden, ist das ein großer Plusfaktor. Fluktuation spielt im Atelier für Schmuck gar keine Rolle. Deshalb empfiehlt Thomas Becker auch seinen Kollegen, das Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ ebenso zur Chefsache zu machen.

Die guten Erfahrungen mit betrieblicher Gesundheitsförderung kann Volker Hotes von der IKK classic bestätigen: „Alle Umfragen und Untersuchungen zeigen den positiven Einfluss von Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeitergesundheit.“ Der Regionalgeschäftsführer lädt alle Handwerksbetriebe in Hamburg ein, sich unverbindlich von den Präventionsfachleuten der IKK classic über Möglichkeiten und Vorteile der betrieblichen Gesundheitsförderung beraten zu lassen. Sorge vor zu großem Aufwand oder hohen Kosten müsse keiner haben: „Denn oftmals können schon kleine Veränderungen im Betrieb eine große Wirkung erzielen.“

„Topfit im Handwerk“ geht in die nächste Runde
Auch in diesem Jahr sucht IKK classic wieder die fittesten Handwerksbetriebe in der Hansestadt. Mitmachen können alle Handwerksbetriebe mit Sitz in Hamburg. Dafür müssen sie sich lediglich den Teilnahmebogen bei der IKK classic abfordern oder auf der Aktionswebsite herunterladen. Bis zum Jahresende werden dort alle sportlichen und gesundheitsfördernden Aktivitäten im Betrieb zu vermerkt und mit Punkten bewertet. Das Unternehmen mit den meisten Punkten gewinnt. Punkten können Betriebe, die Sportgemeinschaften fördern oder mit einem Firmenteam bei sportlichen Wettkämpfen antreten. Auch Betriebe, die für ihre Mitarbeiter Mitgliedsbeiträge für Sportvereine und Fitnesscenter bezuschussen, ein betriebliches Gesundheitsmanagement installiert haben oder für Beschäftigte Präventionsseminare anbieten, haben gute Karten. Alle bereits in 2020 durchgeführten Aktivitäten werden bei der Auswertung berücksichtigt.

Teilnahmeunterlagen und weitere Informationen gibt es unter
www.topfit-im-handwerk.de.

Bildmaterial

Volker Hotes von der IKK classic (rechts) überreicht Thomas Becker und seinem Team vom Atelier für Schmuck die Urkunde für den zweiten Platz beim Wettbewerb „Topfit im Handwerk“.

Die Grafik kann im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung kostenlos verwendet werden (©IKK classic).

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