Heftige Grippesaison

Wiesbaden, 16.05.2018 – Die jüngste Grippesaison war rekordverdächtig. In Hessen wurden rund 15.000 Infektionen gemeldet, dreimal so viele wie in der Saison 2016/2017. Das geht aus aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor.

Die Gründe für den Anstieg sind vielfältig. So sinkt etwa seit Jahren die Impfquote bei älteren Menschen, auch war dieses Mal der Grippeimpfstoff nicht so wirksam wie erhofft. Die Weltgesundheitsorganisation legt die Zusammensetzung des Influenzaimpfstoffes für die im Herbst beginnende Grippesaison bereits  zu Beginn eines Jahres fest. Da sich Viren mit der Zeit verändern, schützt der Impfstoff nicht zu 100 Prozent vor einer Erkrankung. „Dennoch kann eine Impfung viele Erkrankungsfälle und schwere Verläufe verhindern. Sie wird besonders Risikopatienten empfohlen“, sagt Sven Keiner von der IKK classic. Zu den Risikopatienten zählen Menschen über 60 Jahren, Schwangere, medizinisches Personal und Personen mit chronischen Erkrankungen. Für sie übernehmen die Krankenkassen die Impfkosten.

Vergangenen Winter starben in Deutschland nach RKI-Angaben mehr als 1500 Menschen an der Grippe. 87 Prozent der Gestorbenen waren 60 Jahre oder älter. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten berichtet, dass in Europa an keiner anderen Infektionskrankheit so viele Menschen sterben wie am Influenza-Virus.

Hessen

Sven Keiner
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