Von Anfang an auf der sicheren Seite

IKK classic und BG BAU veranstalten Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutztage für Maler-Azubis in Hildesheim und Oldenburg

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Im Laufe der Zeit etabliert er in jedem Bereich die unterschiedlichsten Routinen. Der Arbeitsalltag macht dabei keine Ausnahme. Aber häufig ist das, was wir gewohnheitsmäßig machen, nicht das Gesündeste. Ärgerlich: Sind Verhaltensmuster erst einmal verankert, sind sie nur noch schwer zu ändern. Beim Start ins Berufsleben ist es deshalb sinnvoll, von Anfang an darauf zu achten, dass Arbeitsabläufe und Verhaltensweisen auf Dauer nicht zur Gesundheitsgefahr werden. Schädliche Routine hat so keine Chance.

Damit der niedersächsische Maler- und Lackierernachwuchs weiß, welche gesundheitlichen Fallstricke in ihrem Handwerk lauern, haben die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), die IKK classic und der Malerverband Niedersachsen gemeinsam Arbeits- und Gesundheitsschutztage für Auszubildende entwickelt.

Modellprojekte in Hildesheim und Oldenburg

Im September wurden die zweitägige Veranstaltungen erstmals durchgeführt, dort wo alle Auszubildenden einer Region zusammenkommen: in der Berufsschule. Die verschiedenen Module wurden als Modellprojekt jeweils im Berufsschulunterricht in Hildesheim und Oldenburg angeboten. Zielgruppe waren Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk im ersten Ausbildungsjahr. Die jungen Teilnehmer hatten also erst wenige Wochen zuvor mit ihrer Ausbildung begonnen.

Der erste Tag stand im Zeichen der Arbeitssicherheit und wurde von Fachleuten der BG BAU durchgeführt. Die Auszubildenden sollten ein Bewusstsein für ihre Eigenverantwortung für Sicherheit und Gesundheit entwickeln und Gefahren im Arbeitsalltag erkennen können, um selbst angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Wichtige Themen waren der Umgang mit Leitern, das Verhalten auf Gerüsten und die Absturzsicherung. Außerdem standen Gefahrenstoffe, Elektrizität, Staub und UV-Schutz auf dem Stundenplan.

IKK classic klärt über Gesundheitsgefahren auf

Am darauffolgenden Tag lag der Fokus auf dem Thema „Gesundheitsschutz“. Das Konzept dafür hatte die IKK classic erstellt. Die handwerksnahe Krankenkasse führte Workshops durch, bei denen die Auszubildenden erfuhren, wie ihr eigenes Verhalten Einfluss auf die Gesundheit hat. Behandelt wurden klassische Präventionsfelder in der betrieblichen Gesundheitsförderung: gesunde Ernährung, Vermeidung körperlicher Fehlbelastungen, Umgang mit Stress. Zusätzlich informierten die Gesundheitsfachleute der IKK classic über Gefahren beim Rauchen und motivierten zum Aufhören.

Die Hildesheimer und Oldenburger Maler-Azubis fanden die durchgeführten Workshops und Unterrichtseinheiten gut. Die meisten von ihnen haben sich vorgenommen, das Gelernte in der Praxis umzusetzen. Einige machten Verbesserungsvorschläge zu dem einen oder anderen Thema. Einig waren sich alle aber darin, dass es sinnvoll ist, die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gleich zu Beginn der Ausbildung in der Berufsschule zu behandeln.

Die Rückmeldungen der Auszubildenden fließen in die Gesamtbewertung des Modellprojekts durch die beteiligten Institutionen ein. Die IKK classic plant einen Erfahrungsaustausch mit der BG BAU und dem Malerverband Niedersachsen. Nach gemeinsamer Analyse der durchgeführten Maßnahmen entscheiden die Kooperationspartner, ob und wie es mit Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutztage für niedersächsische Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk weitergehen kann.

Bildmaterial

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Gesunde Alternativen zum fettigen Essen vom Imbiss: Hildesheimer Maler-Azubis bereiten vollwertige Pausenmahlzeiten zu.

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Safety First! Auszubildende im Malerhandwerk lernen in Hildesheim Gefahrensituationen auf der Baustelle einzuschätzen.

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Gesundheitsschutztag in der Berufsschule: Oldenburger Maler- und Lackierernachwuchs bei Übungen zur Entlastung der Wirbelsäule.

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Niedersachsen

Peter Rupprecht
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