Tischlerei Ossenkopp für betriebliche Gesundheitsförderung ausgezeichnet

Hildesheimer Handwerksbetrieb gewinnt zweiten Preis beim Wettbewerb von der IKK classic

Gut ausgebildete und fitte Mitarbeiter bilden das Rückgrat eines erfolgreichen Unternehmens. Sind sie krank, stehen die Maschinen still und die Arbeit bleibt liegen. Ganz besonders gilt das im Handwerk. Das weiß auch die Tischlerei Ossenkopp. Deshalb macht der Hildesheimer Betrieb eine Menge, um die Gesundheitsrisiken im Arbeitsalltag so gering wie möglich zu halten. Für sein Engagement ist der Handwerksbetrieb am Dienstag von der IKK classic ausgezeichnet worden.

„Wir sind eine Bau- und Möbeltischlerei. Gerade im Bausektor kann unsere Arbeit körperlich herausfordernd sein. Das darf aber nicht zulasten der Gesundheit gehen“, erläutert Inhaber Martin Ossenkopp, der auch Obermeister der Tischler-Innung Hildesheim-Alfeld ist, sein Engagement für die betriebliche Gesundheitsförderung. „Dass wir dafür jetzt von der IKK classic ausgezeichnet wurden, macht uns stolz und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Der Traditionsbetrieb hat beim Wettbewerb „Topfit im Handwerk teilgenommen“ und den zweiten Platz belegt. Der Wettbewerb wird jährlich von der IKK classic gemeinsam mit den Unternehmensverbänden Handwerk Niedersachsen (UHN) veranstaltet.

„Mit dem Wettbewerb wollen wir Betriebe motivieren, sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter stark zu machen und herausragenden Einsatz belohnen“, sagte Uwe Kuhlmann, Regionalgeschäftsführer der IKK classic in Hameln bei der Übergabe der Auszeichnung am Dienstag. „Die Tischlerei Ossenkopp ist bei der betrieblichen Gesundheitsförderung vorbildlich und hat den Preis verdient gewonnen.“ Als Preis erhält das Unternehmen neben der Urkunde einen Gutschein für einen sportlichen Event für die gesamte Belegschaft. Welcher das sein wird, hat der Betrieb noch nicht entschieden.

Professionelles Gesundheitsmanagement eingeführt

„Die Gesundheit unserer Mitarbeiter lag uns schon immer am Herzen“, sagt Sabine Ossenkopp, die gemeinsam mit ihrem Mann den Familienbetrieb führt. „Im vergangen Jahr haben wir uns aber intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und ein professionelles Gesundheitsmanagement eingeführt.“ Dafür holte sich der Betrieb Unterstützung von den Gesundheitsfachleuten der IKK classic. Im Frühjahr haben sie gemeinsam das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen im Betrieb analysiert und alle Arbeitsplätze auf mögliche Gesundheitsgefahren durchleuchtet. Die Ergebnisse flossen zusammen mit Hinweisen aus der Belegschaft in einen Optimierungsplan ein. Im Herbst folgten Seminare für Mitarbeiter, in denen Techniken vermittelt wurden, mit denen körperlich anstrengende Arbeiten rückenschonend erledigt werden können. Außerdem lernten die Teilnehmer sportliche Übungen kennen, mit denen sie einseitige Belastungen am Bewegungsapparat ausgleichen können. Um besser auf berufstypische Risikofaktoren eingehen zu können, hat die IKK classic unterschiedliche Workshops für gewerbliche Arbeitnehmer und Mitarbeiter im Büro durchgeführt. „Anfangs waren nicht alle Kollegen von dem Angebot begeistert“, erinnert sich Martin Ossenkopp. „Teilgenommen haben aber doch alle und nach dem Abschluss haben wir nur positive Resonanz erhalten.“ Er selbst zieht nach Abschluss der Maßnahmen ebenfalls eine positive Bilanz und ist überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt.

Kleine Veränderungen können große Wirkung erzielen

IKK classic-Regionalgeschäftsführer Kuhlmann lädt alle Handwerksbetriebe in der Region ein, dem guten Beispiel von Tischlerei Ossenkopp zu folgen und sich unverbindlich von den Gesundheitsfachleuten der IKK classic über Möglichkeiten und Vorteile der betrieblichen Gesundheitsförderung beraten zu lassen. Sorge vor zu großem Aufwand oder hohen Kosten müsse keiner haben: „Denn oftmals können schon kleine Veränderungen im Betrieb eine große Wirkung erzielen.“

„Topfit im Handwerk“ geht in die nächste Runde

Auch in diesem Jahr suchen IKK classic und UHN wieder Niedersachsens fittesten Handwerksbetrieb. Mitmachen können alle Betriebe, die ihren Firmensitz in Niedersachsen haben und in der Handwerksrolle eingetragen sind. Unternehmen brauchen sich lediglich den Teilnahmebogen bei der IKK classic abzufordern. Bis zum Jahresende werden dort alle sportlichen und gesundheitsfördernden Aktivitäten im Betrieb zu vermerkt und mit Punkten bewertet. Das Unternehmen mit den meisten Punkten gewinnt. Punkten können Betriebe, die Sportgemeinschaften fördern oder mit Mitarbeiter-Teams bei sportlichen Wettkämpfen antreten. Auch Betriebe, die für ihre Mitarbeiter Mitgliedsbeiträge für Sportvereine und Fitnesscenter bezuschussen, ein betriebliches Gesundheitsmanagement installiert haben oder für Beschäftigte Präventionsseminare anbieten, haben gute Karten. Teilnahmeunterlagen und weitere Informationen gibt es unter www.ikk-classic.de/handwerk-topfit

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Anna Copei und Uwe Kuhlmann von der IKK classic (rechts) überreichten die Urkunde an Martin Ossenkopp, Sabine Ossenkopp und Stefan Ossenkopp (von links). © IKK classic

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Rückenschule in der Werkstatt: Die Mitarbeiter der Tischlerei Ossenkopp sind gemeinsam für die Gesundheit aktiv. © Tischlerei Ossenkopp

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