IKK classic fördert Gesundheitsprojekt im Kindergarten „Rappelkiste“

Erzieherinnen und Erzieher besuchen Fortbildung zur Gewaltprävention

Die Freude war groß, als im Büro des Kindergartens „Rappelkiste“ die Nachricht einging, dass die IKK classic die Fortbildung der 25 Erzieherinnen und Erziehern mit 2.880 Euro unterstützt, damit dort weiterhin das Präventionskonzepts „Faustlos“ eingesetzt werden kann. Die handwerksnahe Krankenkasse fördert mit ihrer Initiative „Die Kleinen stark machen“ Gesundheitsprojekte in Kindertageseinrichtungen. „Dadurch ist die Finanzierung der Weiterbildungsmaßnahme gesichert“, freut sich Renate Lange, die Leiterin des Kindergartens. Markus Schrader, Regionalgeschäftsführer der IKK classic in Celle, kam extra nach Reppenstedt, um den symbolischen Scheck zu übergeben.

Vielfalt bereichert unsere Gesellschaft: Wo Menschen mit ihren unterschiedlichen Familien-Biografien zusammenkommen, können sie voneinander lernen und den eigenen Horizont erweitern. Das ist bei Erwachsenen der Fall. Das gilt aber genauso bei Kindern. Deshalb gehört Vielfalt im Kindergarten „Rappelkiste“ zum Grundprinzip. „Jeder Mensch ist so, wie er ist und so ist er bei uns willkommen“, fasst die Leiterin der Kindertageseinrichtung in Reppenstedt die Philosophie ihres Hauses zusammen. Allerdings weiß Renate Lange auch, dass die verschiedenen, sozialen Hintergründe und kulturellen Wurzeln der insgesamt 125 Mädchen und Jungen im Kindergarten zu Missverständnissen und Frustration führen können. Damit die Kleinen lernen, wie sie mit den Emotionen umgehen können und diese nicht in Aggression oder Gewalt enden, setzt sie mit ihrem Team auf das Präventionskonzept „Faustlos“.

„Faustlos ist ein vom Heidelberger Präventionszentrum entwickeltes, wissenschaftlich fundiertes Programm, das aus den drei Einheiten Empathieförderung, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut besteht. Damit fördern wir bei den Kindern die sozialen und emotionalen Kompetenzen, um gewaltbereites Verhalten gar nicht aufkommen zu lassen“, erläutert Renate Lange das Konzept. „Faustlos gehört mittlerweile bundesweit in vielen Kindergärten und Grundschulen zum festen Bestandteil des Lernumfelds.“ Vor über zehn Jahren wurde es bereits in der „Rappelkiste“ eingeführt. Es hat sich bewährt. Allerdings sind in dieser Zeit einige Erzieherinnen und Erzieher neu ins Team gekommen, andere haben es verlassen. Um den professionellen Einsatz des Präventionskonzepts bei allen pädagogischen Mitarbeitern zu garantieren, will die kommunale Kindertageseinrichtung der Samtgemeinde Gellersen eine entsprechende Fortbildung durchführen, für die zwei Trainer des Heidelberger Präventionszentrums in den Landkreis Lüneburg kommen werden.

Um das finanzieren zu können, hat sich die Kiga-Leiterin mit ihrer Einrichtung um Förderung bei der IKK classic beworben. Die Krankenkasse finanziert mit ihrer Initiative „Die Kleinen stark machen“ Kindertageseinrichtungen, die Gesundheitsprojekte umsetzen wollen. „Je früher Kinder lernen, was gesund für sie ist und warum, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie gesundheitsschädliches Verhalten von selbst vermeiden“, erläutert Markus Schrader von der IKK classic das Engagement der größten deutschen Innungskrankenkasse. „Deshalb liegt es uns am Herzen, dass die Gesundheitskompetenz bei ihnen so früh wie möglich gefördert wird.“ Die IKK classic achtet bei den geförderten Projekten darauf, dass die Konzepte langfristig angelegt sind und neben den Kindern auch das pädagogische Personal und die Eltern mit einbeziehen. Es sollen Prozesse angestoßen werden, die bei Kindern ein gesundheitsbewusstes Verhalten auf Dauer festigt. „Beim Kindergarten Rappelkiste wird das vorbildlich umgesetzt.“, sagt der Regionalgeschäftsführer der IKK classic in Celle. Die Weiterbildungsmaßnahme macht einen dauerhaften Einsatz im Alltag der Kinder möglich. Das steigert ihr Selbstbewusstsein und sie sind auch außerhalb des Kindergartens gewappnet. „Dass wir mit unserem Konzept überzeugen konnten und durch die Finanzierung der IKK classic die Fortbildung nun gesichert ist, ist eine große Erleichterung für uns“, sagt Renate Lange.

Die Fortbildung für alle Erzieherinnen und Erzieher der fünf unterschiedlichen Gruppen wird nach den Sommerferien stattfinden. Am Abend zuvor werden die Trainier vom Heidelberger Präventionszentrum den Eltern der drei- bis sechsjährigen Rappelkiste-Kindern das Konzept „Faustlos“ vorstellen, denn es ist wichtig für die Kinder, dass auch Zuhause alle die verabredeten Regeln kennen und damit umgehen können.

Kindergartenleiterin Renate Lange freut sich über den symbolischen Scheck, den ihr IKK-Regionalgeschäftsführer Markus Schrader mitbrachte: Die Fortbildung für ihr Team im Präventionsprogramm „Faustlos“ ist gesichert. Marie, Alessa, Henri und Luca zeigen Materialien, die beim Programm zu Einsatz kommen, um über Gefühle und Erfahrungen zu sprechen: die Handpuppen „Ruhiger Schneck“ und „Wilder Willi“ und Kieselsteine für eine nonverbale Kommunikation.

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