Weniger Säuglinge im Kreis Kleve gestorben

2016 sind im Kreis Kleve zehn Säuglinge im ersten Lebensjahr gestorben – im Jahr zuvor waren es elf

(Kleve, 20.02.2018) 2016 sind im Kreis Kleve laut aktuellsten Zahlen des statistischen Landesamts NRW zehn Säuglinge im ersten Lebensjahr gestorben, im Jahr zuvor waren es dagegen elf. „So tragisch jeder einzelne Todesfall ist, gibt es immerhin eine gute Nachricht: Seit Jahrzehnten sinkt die Säuglingssterblichkeit im Kreis kontinuierlich, 1976 beispielsweise sind im Kreis Kleve noch 58 Babys unter einem Jahr verstorben“, so Michael Lobscheid von der Krankenkasse IKK classic.

Die häufigste Todesursache bei den Säuglingen war dabei der plötzliche Kindstod, wobei die meisten Todesfälle zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat eintreten. Der Tod tritt fast immer während des Schlafs ein, offenbar vergessen die Kinder zu atmen und ersticken letztendlich. Warum dies geschieht, konnte die Wissenschaft bis heute nicht endgültig klären. „Glücklicherweise folgen immer mehr Eltern den wissenschaftlichen Empfehlungen zur Vermeidung möglicher Risikofaktoren, wodurch die Zahl der Todesfälle deutlich gesunken ist. Starben Anfang der 90er Jahre in Deutschland jährlich noch rund 1.300 Babys am plötzlichen Kindstod, so sind es heute weniger als 250“, so Michael Lobscheid.

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Michael Lobscheid
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