Nicht einmal jeder Fünfte in Nordrhein-Westfalen geht zur Hautkrebsvorsorge

In Nordrhein-Westfalen gingen 2017 lediglich 19,1 Prozent der Anspruchsberechtigten zur Hautkrebsvorsorge, während es im Bundesdurchschnitt immerhin 24,4 Prozent waren.

(Bergisch Gladbach, 27.07.2018) 2017 haben in Nordrhein-Westfalen 939.346 Menschen an der Hautkrebsvorsoge teilgenommen, wie eine Auswertung der Krankenkasse IKK classic ergeben hat. Damit haben lediglich 19,1 Prozent der Anspruchsberechtigten diese Vorsorgeuntersuchung wahrgenommen, im Bundesdurchschnitt waren es dagegen immerhin 24,4 Prozent.

„Diese Zahlen sind erschreckend, erkranken doch jedes Jahr in Deutschland rund 210.00 Menschen an dieser Krebsart, rund 750 sterben sogar daran“, so Michael Lobscheid von der IKK classic. „Dabei ist Hautkrebs, wenn er rechtzeitig erkannt wird, fast 100prozentig heilbar.“ Hauptursache für die zunehmende Zahl der Erkrankungen ist das veränderte Freizeitverhalten der Deutschen. Sie setzen sich immer häufiger und länger den aggressiven UV-Strahlen in der Sonne oder im Solarium aus. „Wie bei kaum einer anderen Krebserkrankung kann man die Entstehung von Hautkrebs maßgeblich durch sein persönliches Verhalten beeinflussen. Darum ist es so wichtig, dass man sich möglichst wenig und nur richtig geschützt der UV-Strahlung aussetzt und regelmäßig zum Hautkrebsscreening geht“, so Michael Lobscheid.

Gesetzlich Versicherte ab 35 Jahre haben alle zwei Jahre Anspruch auf eine kostenfreie Hautkrebsvorsorge. Die Untersuchung kann von einem Hautarzt oder einem Hausarzt mit entsprechender Qualifikation durchgeführt werden. Sie beinhaltet eine gezielte Anamnese, eine visuelle Ganzkörperinspektion der gesamten Haut, einschließlich des Kopfes, eine anschließende Beratung und Dokumentation der Ergebnisse.

Nordrhein

Michael Lobscheid
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