Grippeschutzimpfung nicht vergessen

Nachdem die vergangene Grippewelle in Mülheim mit 306 Fällen so schwer wie seit Jahren nicht mehr ausgefallen ist, sollte dieses Jahr die Grippeschutzimpfung nicht vergessen werden.

(28.09.2018) In den kommenden Wochen und Monaten steigt wieder das Risiko, an einer Virusgrippe zu erkranken. „Angesichts der starken Grippewelle im Winter 2017/2018, bei der 306 Fälle in Mülheim gezählt wurden, sollten dieses Jahr möglichst viele Menschen zur Grippeschutzimpfung gehen“, rät Michael Lobscheid von der Krankenkasse IKK classic. Zum Vergleich: Im Winter 2016/2017 wurden in Mülheim nur 58 Fälle gemeldet, im Winter davor waren es 31.

„Die Influenza ist dabei nicht zu unterschätzen. Gerade ältere Menschen, Schwangere, Pflegeheimbewohner oder chronisch Kranke haben ein hohes Risiko für einen schweren Grippeverlauf“, so Michael Lobscheid. „Der beste Zeitpunkt für eine Grippeimpfung ist zwischen Oktober und November, dann ist man rechtzeitig zu Beginn der Grippewelle geschützt“. Ab diesem Jahr wird gemäß der bundesweiten Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) durchgängig der Vierfach-Impfstoff empfohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

„Leider nehmen noch immer zu wenige Menschen die Grippeschutzimpfung in Anspruch, da die Grippe erst dann für sie ein Thema wird, wenn sie daran erkrankt sind“, so Michael Lobscheid. Ein weiterer Grund für die Skepsis gegen die Grippeschutzimpfung ist das Gerücht, dass der Grippevirus durch die Impfung übertragen werden kann. „Das ist natürlich völliger Blödsinn. In den Herbstmonaten erkranken natürlicherweise viele Menschen an einem Infekt. Wenn nach eine Grippeschutzimpfung zwei oder drei Wochen später ein Infekt auftritt, hat dies rein gar nichts mit der Impfung zu tun.“

Nordrhein

Michael Lobscheid
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