Mehr Geburten im Oberbergischen Kreis

Im Oberbergischen Kreis sind im Jahr 2021 3,5 Prozent mehr Kinder auf die Welt gekommen als im Jahr zuvor – verglichen mit 2012 wurden sogar 17,4 Prozent mehr Kinder geboren – werdende Mütter sollten rechtzeitig Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse beantragen

(18.01.2022) 2021 wurden laut des Statistischem Landesamts NRW im Oberbergischen Kreis 2.710 Kinder geboren, 3,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor, während im Rheinisch-Bergischen Kreis die Zahl der Geburten um 0,2 Prozent sank. „Verglichen mit 2012 ist die Zahl der Geburten im Oberbergischen Kreis sogar um 17,4 Prozent gestiegen“, so Michael Lobscheid von der Krankenkasse IKK classic. In ganz Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2021 174.400 Kinder geboren, dies sind rund 4.300 oder 2,5 Prozent mehr als im Jahr davor und damit die höchste Geburtenzahl seit dem Jahr 2000.  

„Ganz wichtig für alle werdende Mütter ist es, rechtzeitig das Mutterschaftsgeld bei ihrer Krankenkasse zu beantragen“, so Michael Lobscheid. „Voraussetzung für das Mutterschaftsgeld ist, dass man bei einer gesetzlichen Krankenkasse freiwillig oder pflichtversichert ist und einen Anspruch auf Krankengeld hat. Das Mutterschaftsgeld wird dann für die Dauer von sechs Wochen vor der Geburt, für den Entbindungstag selbst und die ersten acht Wochen nach der Geburt gezahlt. Bei Mehrlings- und Frühgeburten verlängert sich das Mutterschaftsgeld von acht auf zwölf Wochen ab dem Entbindungstag. Ebenso wird die Zahlung des Mutterschaftsgeldes um vier Wochen verlängert, wenn beim Baby in den ersten acht Wochen nach der Geburt eine Behinderung ärztlich festgestellt wird.“

Hinweis für die Redaktion: Die vorliegenden Daten stammen aus einer Schätzung, die vom Statistischen Landesamt Nordrhein-Westfalen entwickelt und durchgeführt wurde. Das Schätzverfahren basiert auf vorläufigen Ergebnissen für 2021 sowie auf der Auswertung von Vorjahreswerten.

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