IKK classic startet ambulantes Versorgungsprogramm für Versicherte mit psychischen Erkrankungen in Sachsen

Dresden, 14.02.2017. - Seit Beginn des Jahres bietet die IKK classic ihren psychisch erkrankten Versicherten in Sachsen ein Versorgungsprogramm, das eine persönliche Betreuung zuhause ermöglicht. Durch flexible Hilfestellungen eines ambulanten Behandlungsnetzwerks werden Krankenhausaufenthalte vermieden und die Lebensqualität der Versicherten gesteigert.

Für die gesamte Dauer der Behandlung steht dem Versicherten ein erfahrener Bezugstherapeut zur Seite. Er ist eng mit dem behandelnden Facharzt vernetzt und Lotse innerhalb des Behandlungsteams. Unter der Leitung des Facharztes wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. In Absprache mit dem Erkrankten werden Hilfestellungen entwickelt, um mit Belastungssituationen umzugehen. Über eine 24-Stunden-Krisenhotline können sich der Erkrankte und seine Angehörigen jederzeit Unterstützung holen. Ist eine Behandlung im Krankenhaus unumgänglich, bleibt der Bezugstherapeut auch während dieser Zeit mit dem Versicherten in Kontakt, unterstützt bei der Entlassung und spricht mit Versicherten und Angehörigen die nächsten Schritte ab.

Möglich wird das Versorgungsprogramm durch ein Netzwerk psychiatrischer Fachärzte und Fachdienste. Ziel ist es, Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in einem Netzwerk langfristig ambulant zu begleiten. Dies ermöglicht die IKK classic gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner IVPNetworks GmbH, dem größten flächendeckenden Anbieter für die Besondere Versorgung psychisch kranker Menschen in Deutschland.

Dr. Matthias Walle, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Geschäftsführer der IVPNetworks GmbH, erklärt: „Das Konzept ermöglicht eine hochwertige und bedarfsorientierte Versorgung schwer psychisch kranker Menschen. Basis sind evidenzbasierte, leitlinienkonforme Behandlungspfade und bedarfsorientiert eingesetzte Behandlungsmodule.“ Durch die kontinuierliche Betreuung im ambulanten Behandlungsnetzwerk können Krankenhausaufenthalte vermieden bzw. verkürzt werden. Die Teilnahme am Programm ist freiwillig und kann jederzeit vom Versicherten beendet werden. Es entstehen dem Versicherten keine zusätzlichen Kosten.

„In Thüringen, Niedersachsen und Bremen läuft das Behandlungsmodell seit März 2016 und wir haben bereits sehr gute Erfahrungen gemacht“, informiert Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic in Sachsen. „Ich freue mich, dass jetzt auch die sächsischen Versicherten von dem Programm profitieren können.“

Weitere Informationen unter www.ikk-classic.de oder www.ivpnetworks.de.

Sachsen

Andrea Ludolph
Pressereferentin

Tel.: 0351 4292 410017
Fax: 0351 4292 410019

andrea.ludolph@ikk-classic.de
twitter.com/IKKcl_Presse_SN