Landkreis Zwickau „hat Rücken“

Zwickau, 14.03.2017. Rückenschmerzen kennt ein Großteil der Bevölkerung. Auch viele Menschen im Landkreis Zwickau plagt ihr Kreuz häufig so sehr, dass sie einen Arzt aufsuchen müssen. Das zeigen aktuelle Daten aus dem „Faktencheck Rücken“ der Bertelsmann Stiftung. Danach gab es im Landkreis von 2009 bis 2015 durchschnittlich 530,4 Behandlungsfälle je 1.000 gesetzlich Krankenversicherte im Jahr und damit mehr als in allen anderen sächsischen Regionen. Die wenigsten Behandlungsfälle wurden mit 389,5 je 1.000 Versicherten im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge registriert. Der Durchschnittswert in Sachsen lag bei 446,6 Fällen je 1.000 Versicherten.

„Auch unsere Arbeitsunfähigkeitsanalysen zeigen regelmäßig: Muskel-Skelett-Erkrankungen sind der häufigste Grund für Krankschreibungen“, so Andrea Ludolph von der IKK classic. „Dabei wissen die meisten Menschen eigentlich, was sie vorbeugend gegen den Schmerz tun können.“ Praktisch angewendet werden laut IKK-Umfrage zumindest gelegentlich schonendes Heben und Tragen (54 Prozent), Bewegung und Sport (44 Prozent) sowie eine gesunde Haltung, zum Beispiel am Arbeitsplatz (33 Prozent). Jedoch fällt es 73 Prozent der Befragten schwer, ihre rückengesunden Vorsätze dauerhaft umzusetzen. „Unterstützung bieten Gesundheitskurse, die häufig von den Krankenkassen bezuschusst werden“, so Andrea Ludolph. In diesen Kursen werden nicht nur Techniken der rückenschonenden Bewegung und Entspannung vermittelt, sondern auch Tipps, wie jeder seinen „inneren Schweinehund“ austricksen kann.

Bei leichten Rückenbeschwerden gilt es, möglichst in Bewegung zu bleiben. „Wer jedoch sehr starke oder länger andauernde Rückenschmerzen hat, sollte zur Abklärung unbedingt einen Arzt aufsuchen“, betont die Krankenkasse.

Mehr Informationen zur Rückengesundheit unter https://www.ikk-classic.de/oc/de/ikk-classic/ratgeber-gesundheit/sport/rueckenfit/.

Hinweis für die Redaktion zur Methodik „Faktencheck Rücken“:

Als ein Behandlungsfall zählt ein Patient, der einen Arzt ein- oder mehrmals pro Quartal ambulant aufgesucht hat. Die Daten sind Durchschnittswerte der Jahre 2009 bis 2015 aller gesetzlich Versicherten und beziehen sich auf den Wohnort. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden diese je 1.000 Versicherte ausgewertet.

Sachsen

Andrea Ludolph
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