Luftrettung Sachsen: Vergabeverfahren gestartet

Dresden, 08.05.2018. Am 3. Mai startete die europaweite Ausschreibung der Konzessionen zum Luftrettungsdienst im Freistaat Sachsen. Bis zum 26. Juni 2018, 10 Uhr, können Interessenten ihre Bewerbungsunterlagen bei der Landesdirektion Sachsen einreichen. Darüber informiert die IKK classic. Sie ist federführend für die sächsischen Krankenkassen und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung in der Vergabekommission für die Luftrettung bei der Landesdirektion Sachsen (LDS) tätig.

Die Konzessionen für die vier sächsischen Luftrettungsstandorte in Bautzen, Dresden, Leipzig und Zwickau werden für eine Gesamtlaufzeit von acht Jahren (1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2026) vergeben. Hauptaufgabe des Luftrettungsdienstes ist die schnelle Beförderung von Notärzten und Rettungsassistenten an Notfallorte sowie der Transport von Patienten vom Notfallort in ein geeignetes Krankenhaus. Der Einsatzbereich eines Rettungshubschraubers umfasst dabei in der Regel einen Umkreis von rund 70 km von der Luftrettungsstation. In der Luftrettung gelten höchste Qualitätsansprüche an Technik, Qualifikation, Organisation und Sicherheit, die sich in den Vergabeunterlagen durch die hohen Anforderungen an die Bewerber widerspiegeln.

„Nachdem es im letzten Jahr zu Verzögerungen im Vergabeverfahren kam, liegt die Vergabekommission mit dem aktuellen Ausschreibungsverfahren im Zeitplan“, informiert Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic. „Die Neuvergabe der Luftrettung in Sachsen ab 2019 wird rechtzeitig abgeschlossen sein.“

Bis zum 31. Dezember 2018 wird der Luftrettungsbetrieb im Rahmen von Übergangsvereinbarungen von den bisherigen Dienstleistern ADAC-Luftrettung und DRF-Luftrettung  gesichert.

Die vollständigen Unterlagen zur Vergabe der Luftrettungskonzessionen im Freistaat Sachsen stehen unter https://www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=13932&art_param=138 zur Verfügung.

Sachsen

Andrea Ludolph
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