Luftrettung ab 2019 bei ADAC und DRF

Dresden. Im Freistaat Sachsen übernehmen ab 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2026 die ADAC-Luftrettung gGmbH und DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG die Luftrettung. Darüber informiert die IKK classic. Sie ist federführend für die sächsischen Krankenkassen und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung in der Vergabekommission für die Luftrettung bei der Landesdirektion Sachsen (LDS) tätig.

In dem europaweiten Ausschreibungsverfahren mit einem Volumen von mehr als 15 Millionen Euro allein für das Jahr 2019 setzten sich damit die beiden bisherigen Dienstleister durch. Insgesamt hatten sich drei Anbieter an der Ausschreibung beteiligt.

Die DRF wird ab 2019 an den Standorten in Bautzen und Dresden die Luftrettung sicherstellen, der ADAC in Leipzig (Dölzig-Schkeuditz) und Zwickau. Der Einsatzbereich eines Rettungshubschraubers umfasst dabei in der Regel einen Umkreis von rund 70 km von der Luftrettungsstation. Hauptaufgabe des Luftrettungsdienstes ist die schnelle Beförderung von Notärzten und Rettungsassistenten an Notfallorte sowie der Transport von Patienten vom Notfallort in ein geeignetes Krankenhaus.

„ADAC und DRF überzeugten hinsichtlich unserer Qualitätsansprüche an Technik, Qualifikation, Organisation, Sicherheit und Gesamtkonzept“, so Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic. Um die Qualität der Luftrettung dauerhaft zu gewährleisten flossen unter anderem auch Konzepte zur Notärzteversorgung, Personalausfallsicherung und technische Ausfallsicherheit in die Vergabeentscheidung ein.

Im Jahr 2017 startete die Luftrettung in Sachsen zu insgesamt über 5.700 Rettungseinsätzen.

Weitere Informationen auch unter https://www.lds.sachsen.de/?ID=14257&art_param=878.

Sachsen

Andrea Ludolph
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