Selbsthilfegruppen erhalten Unterstützung

IKK classic: 500.000 Euro für Selbsthilfe in Sachsen

Dresden. Selbsthilfegruppen leisten für Betroffene und Angehörige einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und psychosozialen Problemen. Die IKK classic unterstützt deshalb die Selbsthilfe und stellt für deren Arbeit in Sachsen in 2019 insgesamt rund 500.000 Euro zur Verfügung.

Rund 215.000 Euro fließen dabei in die kassenartenübergreifende Förderung im Freistaat. Diese Gelder werden als pauschale Zuschüsse gezahlt, die einen maßgeblichen Beitrag zur Basisfinanzierung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe leisten. Sie werden eingesetzt, um beispielsweise notwendige Sachkosten für Raummieten, Büromaterialien und ähnliches der Selbsthilfeorganisationen zu decken. Mit weiteren 169.000 Euro bezuschusst die IKK classic landesweite Selbsthilfeprojekte.

Darüber hinaus fördert die IKK classic auch in diesem Jahr wieder ganzjährig individuelle Projekte der sächsischen Selbsthilfegruppen wie krankheitsbezogene Seminare, Vorträge oder Informationsmaterialien der Selbsthilfegruppen. „Durch den Austausch von Erfahrungen und Informationen in den Gruppen geben Betroffene einander nicht nur praktische Lebenshilfe, sondern unterstützen und motivieren sich auch emotional“, so Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic in Sachsen. Im vergangenen Jahr ermöglichte die IKK classic mit einem Gesamtfördervolumen von 89.000 Euro insgesamt 160 Einzelprojekte. In diesem Jahr steht den regionalen Selbsthilfegruppen ein Projektbudget von rund 116.000 Euro zur Verfügung. Der Antrag auf die Projektförderung kann jederzeit unterjährig gestellt werden. Damit der Antrag rechtzeitig genehmigt wird, sollte er jedoch spätestens vier Wochen vor Projektbeginn eingereicht werden. Sind mehrere Projekte geplant, können die Gruppen je Projekt einen Antrag stellen.

Antragsformulare, weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten rund um die Selbsthilfeförderung gibt es unter www.ikk-classic.de/selbsthilfe-sachsen oder direkt in den IKK-Servicecentern vor Ort.

Sachsen

Andrea Ludolph
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