Weniger als jeder Fünfte
nutzt Haut-Check

Datenauswertung der IKK classic in Sachsen: leichte Zunahme Hautkrebserkrankungen; Teilnahmequote am Haut-Check sinkt

In Sachsen registriert die IKK classic eine Zunahme von Hautkrebserkrankungen. Im Jahr 2018 wurden 1,4 Prozent der sächsischen IKK-Versicherten wegen Hautkrebs ärztlich behandelt. Im Jahr 2013 waren es 1,16 Prozent.

„Rechtzeitig erkannt, sind die Heilungschancen bei Hautkrebs sehr gut“, sagt Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic in Sachsen. „Leider nutzen jedoch viel zu wenig Menschen ihre Chance auf Früherkennung.“ Gesetzlich Krankenversicherte ab 35 haben alle zwei Jahre Anspruch auf ein kostenfreies Hautscreening beim Facharzt oder bei einem speziell geschulten Hausarzt. 2019 nutzte weniger als jeder fünfte Anspruchsberechtigte der IKK classic in Sachsen diese Untersuchung. 

„Im bundesweiten Vergleich erreicht Sachsen zwar eine etwas höhere Teilnahmequote. Aber zufriedenstellend ist sie bei weitem nicht“, so Sven Hutt. „Und der bedenkliche Trend sinkender Inanspruchnahme spiegelt sich auch in Sachsen wider.“ In den vergangenen sechs Jahren nahmen sachsenweit jährlich etwa zwischen 20 bis 22 Prozent der Anspruchsberechtigten den Haut-Check wahr. „In 2019 waren es nur noch 18,8 Prozent.“

Das Hautscreening beinhaltet eine gezielte Anamnese und Beratung. Die Untersuchung selbst dauert etwa 15 Minuten. Dabei wird die gesamte Haut in Augenschein genommen. Bei verdächtigen Hautstellen wird umgehend eine genauere Diagnostik eingeleitet. „Einen Haut-Check-Termin kann man langfristig planen und vereinbaren. Die Untersuchung dauert nicht lange, tut nicht weh und sollte wirklich in jeden Terminkalender passen“, ist Sven Hutt überzeugt.

Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Hautkrebs zählt intensive UV-Bestrahlung durch Sonne und Solarium. Besonders gefährlich sind Sonnenbrände, vor allem in Kindheit und Jugend. Beides führt zu Langzeitschäden der Haut, die mit zunehmendem Alter zu Hautkrebserkrankungen führen können. 92 Prozent der betroffenen Versicherten der IKK classic waren 50 Jahre und älter.

Wie bei kaum einer anderen Krebserkrankung wird die Entstehung von Hautkrebs maßgeblich durch das persönliche Verhalten beeinflusst. Die IKK classic rät zu einem bewussten Umgang mit der Sonne, dem Hauttyp entsprechenden Sonnenschutz und ein regelmäßig durchgeführtes Hautkrebsscreening. Unabhängig vom Haut-Check sollte jeder auf Veränderungen seiner Haut achten. Insbesondere wenn ein Leberfleck seine Größe, Form oder Farbe ändert, zu bluten oder jucken beginnt, sollte man unverzüglich einen Hautarzt aufsuchen.

Die IKK classic betreut in Sachsen rund 428.000 Versicherte.

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Bundesweiter Trend auch in Sachsen: Die Teilnahmequote am Haut-Check sinkt!

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