Steinmetzbetrieb Reichel aus Görlitz als „Gesunder Betrieb“ ausgezeichnet


Bewegungspausen in der Werkstatt und warum das Sinn macht.
Betriebliches Gesundheitsmanagement gegen gesundheitliche Arbeitsbelastungen.

Seit 1913 ist Naturstein das Metier des Görlitzer Familienunternehmens Rudolf & Bärbel Reichel GbR. Ihre handgefertigten Vogeltränken, Vasen, Natursteinbeläge schmücken so manche Terrasse und ihre Grabgestaltungen schaffen Erinnerungsorte für Familien und Freunde. Auch historische Stätten in der Stadt haben vom handwerklichen Können des Unternehmens schon profitiert. So war der Steinmetzbetrieb an der Sanierung der Görlitzer Frauenkirche beteiligt. Auch das Barockportal am Untermarkt und der Kreuzwegstein an der Jesusbäckerei wurden von den Profis der Steinmetzfirma Reichel restauriert.

„Die Arbeit ist kreativ und macht Spaß. Dazu gehört aber auch, dass es trotz vieler technischer Hilfsmittel körperlich schwere Arbeit ist“, berichtet Rudolf Reichel, Chef des Familienunternehmens in dritter Generation. „Meine Leute machen einen guten Job. Um so mehr fühle ich mich in der Verantwortung, für ein möglichst gesundheits- und leistungsförderndes Arbeitsumfeld zu sorgen.“ Die Frage, wie er seine Mitarbeiter unterstützen kann, fit und gesund zu bleiben, beschäftigte ihn. Rat holte sich der Steinmetzmeister bei der handwerklichen Krankenkasse IKK classic. Seit Dezember 2019 begleitet sie das Unternehmen in Sachen betrieblicher Gesundheitsförderung. Analysen ergaben schnell, dass die körperlichen Belastungen das größte gesundheitliche Problem ist. Insbesondere Rücken und Schultern sind  stark beansprucht. Gemeinsam wurde ein Maßnahmeplan entwickelt. Dabei ging es nicht nur um das individuelle Gesundheitsverhalten der sechs Mitarbeiter, sondern auch um die Organisation eines möglichst gesundheits- und leistungsfördernden Arbeitsumfelds. Neben den IKK-Trainings zu körperlichen Belastungen wurde geschaut, welche organisatorischen oder praktischen Mittel bei der anspruchsvollen Arbeit unterstützen können. Und so gibt es unter anderem im Arbeitsalltag jetzt zeitlichen Raum, um beispielweise durch die in den Trainings erlernten Ausgleichsübungen den Körper wieder locker und fit für das nächste Projekt zu machen. Diese Übungen werden inzwischen täglich durchgeführt.

„Ich gebe zu, dass ich am Anfang etwas Bedenken hatte“, so Rudolf Reichel. Kleinere Unternehmen haben weniger zeitliche Freiräume und personelle Ressourcen für das Thema betriebliche Gesundheitsförderung als große Firmen. „Die Unterstützung der IKK classic hat uns sehr geholfen, für uns einen Weg zu finden. Jetzt ziehen alle mit. Wir haben einfach gemerkt, dass es uns etwas bringt. Rückenschmerzen will ja keiner!“

Deshalb ist auch schon das nächste Projekt für 2021 in Planung. Im Gespräch sind aktuell die Themen Stressbewältigung und Ernährung.

„Der Steinmetzbetrieb ist ein gutes Beispiel dafür, wie auch kleinere Unternehmen betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) umsetzten und gestalten können“, so Swen Fromelius, Gesundheitsmanager der IKK classic. „Gerade sie befürchten oft, dass BGM zu zeitintensiv und aufwendig sein könnte. Aber wenn der Chef so engagiert dahinter steht wie hier, dann funktioniert es.“

Neben der Auszeichnung als „Gesunder Betrieb“ erhält das Unternehmen von der IKK classic einen Bonus in Höhe von 500 Euro. Das Geld will der Firmenchef wieder für die Gesundheit seiner Mitarbeiter investieren.

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Gruppenbild zur Auszeichnung Steinmetz Reichel

Gratulation zur Auszeichnung "Gesunder Betrieb" an Firmeninhaber und Steinmetzmeister Rudolf Reichel (Mitte) von Jens Bednarek, Regionalgeschäftsführer der IKK classic (r.) und Ines Pawlas, Marketingserviceassistentin der IKK classic. Der Görlitzer Steinmetzbetrieb Reichel ist ein gutes Beispiel, wie auch kleinere Unternehmen betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) umsetzten können.

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Andrea Ludolph
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