Förderung: Selbsthilfe wird wieder Fahrt aufnehmen


Starker Antragsrückgang in 2020. IKK classic stellt 2021 sachsenweit 160.100 Euro für Selbsthilfeprojekte bereit. Digitale Projekte werden dauerhaft gefördert.

Dresden; 24.02.2021. Die IKK classic unterstützt auch in diesem Jahr die Projekte der regionalen Selbsthilfegruppen, Kontaktstellen und Landesverbände. Die Krankenkasse stellt in 2021 ein Gesamtbudget von 160.100 Euro für Selbsthilfeprojekte in Sachsen zur Verfügung. Mit den Geldern können zum Beispiel krankheitsbezogene Seminare oder Vorträge finanziert werden.

Im vergangenen Jahr war die Arbeit der organisierten Selbsthilfe extrem schwierig. Gruppentreffen, viele geplante Maßnahmen und Projekte konnten größtenteils nicht stattfinden. Das spiegelte sich deutlich im Antragsgeschehen wieder. Nur 24 Förderanträge gingen bei der IKK classic in Sachsen ein. 2019 waren es 145. „Wir wissen, dass sehr engagierte Menschen in der Selbsthilfe aktiv sind. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass die Selbsthilfearbeit in diesem Jahr wieder Fahrt aufnimmt“, ist Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic in Sachsen, überzeugt. Er hofft, dass verstärkt auch neue, digitale Formate ihren Beitrag bei der Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und psychosozialen Problemen leisten können. Unabhängig von der Corona-Situation werden digitale Projektvorhaben jetzt dauerhaft gefördert. Die Grundsätze der Selbsthilfeförderung durch gesetzliche Krankenkassen wurden 2021 im Leitfaden Selbsthilfe entsprechend angepasst. So können beispielsweise Lizenzgebühren für Videokonferenzsysteme mitfinanziert werden, die anschließend für digitale Workshops, Online-Seminare oder Gesundheitstutorials genutzt werden.

Egal ob Präsenz-Projekt oder digital: der Antrag für die Förderung sollte möglichst einen Monat vor Projektbeginn eingereicht werden. Bereits in 2020 genehmigte Projekte, die in das neue Jahr verschoben wurden, müssen nicht neu beantragt werden. „Bei Unsicherheiten und Fragen können sich Selbsthilfegruppen schon vor Antragstellung an uns wenden. Wir beraten gern“, so der Landesgeschäftsführer.

Weitere Informationen, Antragsformulare und Kontaktdaten gibt hier.

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