Katerkiller

Der Tag danach

Bielefeld, 22.02.2017. Ob Karneval, Geburtstagsparty oder Silvester – häufig folgt auf die beste Partylaune ein übler Kater mit Kopfschmerz, Übel- und Kraftlosigkeit. Damit der Tag danach erträglicher wird, hat Stefanie Weier von der IKK classic Tipps und Vermeidungsstrategien zusammengestellt.

Ausreichend schlafen: Zu wenig Schlaf und zu viel Alkohol – da sind Kopfschmerzen garantiert. Der Tag-Nacht-Rhythmus ist meist ohnehin gestört. Starten Sie besser ausgeruht statt ausgepowert in die Partynacht.

Sauerstoff tanken: Durch den Aufenthalt in schlecht belüfteten oder sogar verrauchten Räumen entsteht häufig Sauerstoffmangel. Bewegung – z. B. Tanzen – und gelegentlich frische Luft schnappen hilft, den Katerkopfschmerz zu mindern.

Richtig trinken: Je länger die Party dauert, umso häufiger sollten Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen „getankt" werden, um den Flüssigkeitshaushalt des Körpers einigermaßen aufrechtzuerhalten. Denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit. Süße alkoholische Getränke bescheren häufiger einen Brummschädel als beispielsweise Weinschorle oder Bier.

Geräusche dämpfen: Laute Musik, Tröte und Böller oder der platzende Luftballon stören nur die wenigsten Partygäste. Gönnen Sie Ihren Ohren ein bisschen Schonung: Kleine Gehörstöpsel sind kaum zu sehen und dämpfen den Geräuschpegel.

Guten Appetit: Süßigkeiten und Knabberzeug haben es ganz schön in sich. Sie starten am besten nicht hungrig in die Festivität. Dann fällt es gleich viel leichter, bei den Naschereien weniger oft zuzugreifen.

Linderung am „Tag danach“:

- Wenn es Sie nun nach Rollmöpsen und sauren Gurken gelüstet, dürfen Sie zugreifen und Ihren Elektrolythaushalt ausgleichen. Noch besser: ein Frühstück mit Vollkornprodukten, Eiern und frischem Obst.

- Durst löschen Sie mit Wasser oder Fruchtsaftschorle, keinesfalls mit alkoholischen Getränken. Das würde die Katerbeschwerden verzögern und verstärken. Verzichten Sie also besser auf das Sektfrühstück.

- Raus an die frische Luft: Eigentlich möchte man sich mit einem Kater am liebsten gar nicht bewegen, aber genau das ist falsch. Machen Sie, wenn möglich, einen Spaziergang. Die leichte Bewegung an der frischen Luft bringt Ihren Stoffwechsel und Kreislauf wieder in Schwung.

- Mit einem Kater nicht in die Sauna – das kann gefährlich sein. Da der Alkohol die Gefäße erweitert und die Anpassung des Kreislaufs beeinträchtigt, wird das Herz durch den Heiß-Kalt-Wechsel möglicherweise überfordert.

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