Selbsthilfegruppen erhalten Unterstützung

(31.01.2018). Selbsthilfegruppen leisten einen wesentlichen Beitrag bei der Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und psychosozialen Problemen. Sie wollen mit ihrer Arbeit erreichen, dass sich Betroffene informieren, austauschen und gegenseitig helfen. Dabei werden sie von den gesetzlichen Krankenkassen auf zwei unterschiedliche Arten unterstützt.

Zum einen fördern Krankenkassen individuelle Selbsthilfe-Projekte, beispielsweise krankheitsbezogene Seminare, Vorträge oder eine neue Informationsbroschüre. Die IKK classic in Westfalen-Lippe gibt dafür in diesem Jahr knapp 272.000 Euro aus. „Anträge auf Projektförderung können das ganze Jahr über in unseren Servicecentern gestellt werden. Sinnvoll ist es, sie möglichst zwei Monate vor Projektbeginn einzureichen“, sagt Stefanie Weier. Selbsthilfegruppen können selbstverständlich auch mehrere Anträge pro Jahr stellen.

Die sogenannte Pauschalförderung wird von den Krankenkassen und -verbänden in NRW (GKV-Gemeinschaftsförderung Nordrhein-Westfalen) einmal jährlich für Büromaterialien, Raummiete, die Durchführung für Gremiensitzungen oder Ähnliches gewährt. Pauschalförderung können die Selbsthilfegruppen noch bis Ende März für 2018 beantragen. Den Vordruck, Ansprechpartner und weitere Infos gibt es unter: www.gkv-selbsthilfefoerderung-nrw.de

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