Ergebnisse von Einschulungsuntersuchungen besorgniserregend

Drei Viertel der Kinder gesundheitlich beeinträchtigt – Kinder, Lehrkräfte und Eltern für Gesundheit sensibilisieren – IKK-Gesundheitsmanagerin Julia Kruse in Bielefeld stellt kostenloses Präventionsprogramm für Grundschulen vor.

(22.08.2018). Jedes Schulkind muss – bevor es eingeschult wird – zur Einschulungsuntersuchung. Sprachentwicklung, motorische und kognitive Fähigkeiten, Gewicht, Zahngesundheit, Vorsorge- und Impfstatus, aber auch Medienkonsum und Rauchverhalten der Familien sind Kriterien bei den gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen. Bei vielen Kindern kommen dabei Auffälligkeiten in den verschiedensten Bereichen zutage, berichtet die Krankenkasse IKK classic. Die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen in den vergangenen Jahren spiegeln einen deutlichen Trend: Bei fast drei Viertel der Kinder stellen die Schulärzte eine mehr oder weniger starke gesundheitliche Beeinträchtigung fest. Um einen gesunden Start in die Schule zu gewährleisten, schicken sie rund ein Viertel der Kinder zur weiteren Diagnostik zu einem Facharzt. Knapp einem Fünftel empfehlen sie die Teilnahme am Sportförderunterricht.

IKK-Gesundheitsmanagerin begleitet Grundschulprojekte

„Die Zahlen sind besorgniserregend – und der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule setzt die Kleinen zusätzlich unter Druck“, sagt Julia Kruse von der IKK classic. Sie ist Gesundheitsmanagerin und begleitet unter anderem Gesundheitsprojekte an den Grundschulen in Bielefeld. Sie möchte neben den Kindern auch die Lehrkräfte und Eltern für das Thema Gesundheit sensibilisieren. „Dafür gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die Stiftung Kindergesundheit beispielsweise hat in Kooperation mit der IKK classic ‚Die Rakuns – das gesunde Klassenzimmer‘ für Grundschullehrer entwickelt. Mit dem Programm sollen Kinder frühzeitig zu gesundheitsgerechtem Verhalten befähigt werden“, sagt sie.

Spielerisch alles über Gesundheit lernen

Kleine Comic-Waschbären „Die Rakuns“ helfen dabei, den Schülern wichtige Gesundheitsbotschaften kindgerecht zu vermitteln. „Körper- und Selbstwahrnehmung“, “Bewegung und Entspannung“ sowie „Ernährung“ sind nur einige Module des Programms. „Die Kleinen können die erarbeiteten Themen durch Comics, Spiele und Experimente vertiefen. Anhand von Versuchen lernen sie beispielsweise im Modul ‚Körperpflege und Hygiene‘ mit einer UV-Uhr, wie unverzichtbar Sonnenschutz für den Hautschutz ist oder mit selbst angelegten Bakterienkulturen, warum Händewaschen vor einer Vielzahl von Keimen schützen kann“, so Kruse.

Sicherer Umgang mit digitalen Medien

Viele Kinder haben schon in der Grundschule ein eigenes Smartphone. Das Nutzen der kleinen Alleskönner ist nicht ungefährlich. „Aus diesem Grund wurde ein eigenes Modul zur Medienkompetenz entwickelt. Es führt die älteren Grundschüler (Klasse drei und vier) an einen sicheren Umgang mit Internet, Smartphone und Computerspielen heran“, erläutert Kruse. Interessierte Lehrkräfte können die Materialien kostenfrei unter www.rakuns.de bestellen. Auf der Internetseite gibt es auch viele Informationen für Eltern. Fragen beantwortet sie telefonisch unter 05241 918-435045 oder per E-Mail an: julia.kruse@ikk-classic.de

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