Selbsthilfegruppen in Westfalen-Lippe können Unterstützung beantragen

In 2019 liegt das individuelle Budget der IKK classic bei knapp 300.000 Euro – Anträge auf Pauschalförderung noch bis 31. März stellen.

(04.02.2019). Selbsthilfegruppen leisten einen wesentlichen Beitrag bei der Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und psychosozialen Problemen. Sie wollen mit ihrer Arbeit erreichen, dass sich Betroffene informieren, austauschen und gegenseitig helfen. Dabei werden sie von den gesetzlichen Krankenkassen auf zwei unterschiedliche Arten unterstützt.

Zum einen fördern Krankenkassen individuelle Selbsthilfe-Projekte, beispielsweise krankheitsbezogene Seminare, Vorträge oder eine neue Informationsbroschüre. Im vergangenen Jahr konnte die IKK classic rund 300 solcher individuellen Projekte in ganz Westfalen-Lippe ermöglichen, in diesem Jahr gibt sie dafür knapp 300.000 Euro aus. „Anträge auf Projektförderung können das ganze Jahr über in unseren Servicecentern gestellt werden. Sinnvoll ist es, sie möglichst zwei Monate vor Projektbeginn einzureichen. Die Gruppen können selbstverständlich auch mehrere Anträge pro Jahr stellen“, sagt Pressereferentin Stefanie Weier.

Außerdem gibt es die sogenannte Pauschalförderung. Sie wird von den Krankenkassen und - verbänden in NRW (GKV-Gemeinschaftsförderung Nordrhein-Westfalen) einmal jährlich für Büromaterialien, Raummiete, die Durchführung für Gremiensitzungen oder Ähnliches gewährt. Pauschalförderung können die Selbsthilfegruppen noch bis Ende März für 2019 beantragen. Den Vordruck, Ansprechpartner und weitere Infos gibt es unter: www.gkv-selbsthilfefoerderung-nrw.de

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Stefanie Weier
Pressereferentin

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