Wandbild verschönert Fassade der IKK classic in Dortmund

(14.05.2019). Das neu entwickelte, städteübergreifende Ausstellungsformat „Ruhr Ding“ bringt unterschiedliche Kunstformen von Fotografie über Langzeit-Performances und Installationen bis hin zur Malerei in den urbanen Raum und macht sie kostenlos für jeden zugänglich. In mehreren Städten ist Zeichner Stefan Marx unterwegs. Der in Berlin lebende Künstler hält in seinen Zeichnungen Alltagsbeobachtungen bildlich fest, nutzt aber auch Zitate aus Songs oder Alltagsgesprächen, die er typografisch gestaltet. In Bochum, Dortmund und Essen versieht der Künstler Häuserfassaden mit schwarz-weißen Wandbildern. Eins der Wandbilder verschönert die Fassade der Krankenkasse IKK classic in Dortmund – Burgwall 20. „Another Weekend“ prangt dort in großen Lettern – eine Referenz an den gleichnamigen Song des amerikanischen Singer-Songwriters Ariel Pink.

„Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass unsere Wand für Stefan Marx auserwählt wurde und die IKK classic damit Teil des interessanten Ausstellungsformats ist. Die Brückstraße als verkehrsfreie Zone bietet sich als ‚Schauplatz‘ für alle Kunstinteressierten auch gut an, da man das Kunstwerk hier in Ruhe auf sich wirken lassen kann“, sagt Claudia Baumeister, Regionalgeschäftsführerin der IKK classic.

Urbane Künste Ruhr ist eine vielgestaltige Institution für Gegenwartskunst im Ruhrgebiet. Sie initiiert Projekte im öffentlichen Raum, Ausstellungen, Residenz-Programme und Veranstaltungen. Urbane Künste Ruhr ist ein Teil der Kultur Ruhr GmbH deren Gesellschafter das Land Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr sind.

Die IKK classic ist mit mehr als drei Millionen Versicherten das führende Unternehmen der handwerklichen Krankenversicherung und eine der großen Krankenkassen in Deutschland. Die Kasse hat rund 6.500 Beschäftigte und 180 Geschäftsstellen im Bundesgebiet. Ihr Haushaltsvolumen beträgt rund 10 Milliarden Euro.

Hintergrund dieses poetischen Satzfragments

Im Hamsterrad der allgegenwärtigen Leistungs- und Vergnügungsgesellschaft ist dieses Versprechen wie vorweggenommene Enttäuschung zugleich:

„Another weekend out of my life,
And I can shake off my worries,
Another weekend I can’t rewind,
Another day not working for me.”

In der Lebensroutine der meisten Menschen nimmt das Wochenende heutzutage eine nahezu sinnstiftende Funktion ein. Wochenende bedeutet Freiheit, buchstäblich freie Zeit: frei von Arbeit und den damit verbundenen werktäglichen Pflichten. Jenseits von der in der Monotonie des Alltags eingeübten Vorfreude aufs Wochenende schwingt in dem Ausspruch ein melancholisches Bedauern und ein Gefühl des Feststeckens und Davonlaufen zugleich mit: Nicht zuletzt scheint das Leben in der stetigen Abfolge von Erwerb und Freizeit ungleich schneller zu vergehen. Schon wieder Wochenende – wie die Zeit vergeht!“

Bildmaterial

Foto

Ein Bild des Zeichners Stefan Marx verschönert die Fassade der Krankenkasse IKK classic in Dortmund am Burgwall 20.

© Christian Weyers

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